Strategy (MSTR) könnte im Juni den Sprung in den renommierten S&P 500-Index schaffen. Der entscheidende Faktor? Ein positives GAAP-Nettoeinkommen über die letzten 12 Monate. Um dies zu erreichen, muss Bitcoin am 31. März 2025 einen Schlusskurs von mindestens 96.337 $ erreichen.
Neue Bilanzierungsregeln erhöhen die Chancen auf eine S&P 500-Aufnahme
Strategy könnte am 20. Juni für die Aufnahme in den S&P 500 in Frage kommen. Dafür müssen die Quartalszahlen stark genug sein, um frühere Verluste durch Bitcoin-Abwertungen auszugleichen. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die jüngsten Änderungen der Bilanzierungsregeln durch das Financial Accounting Standards Board (FASB).
Früher mussten Unternehmen ihre Bitcoin-Käufe zum niedrigsten Anschaffungspreis bewerten, was oft zu hohen Buchverlusten führte. Dank der neuen FASB-Richtlinien dürfen Unternehmen ihre Bitcoin-Bestände nun zum aktuellen Marktwert bilanzieren. Dadurch erscheint die Bilanz von Strategy deutlich gesünder – vorausgesetzt, Bitcoin bleibt stark.
Bitcoin-Kurs muss über 96.337 $ bleiben
Laut einer Analyse von Richard Hass auf X muss Strategy im ersten Quartal 2025 mindestens 1,113 Milliarden Dollar Gewinn erwirtschaften, um die Anforderungen für den S&P 500 zu erfüllen. Bei einem aktuellen Bitcoin-Bestand von 478.740 BTC bedeutet dies, dass der Kurs am 31. März 2025 mindestens 96.337 $ betragen muss.
Da Strategy seit dieser Analyse weitere Bitcoin gekauft hat, könnte die erforderliche Kursmarke mittlerweile etwas niedriger liegen. Dennoch bleibt die Hürde hoch. Sollte Bitcoin unter diesem Wert schließen, müsste Strategy Verluste ausweisen, was die Aufnahme in den Index erschweren könnte.
Strategische Auswirkungen für Investoren
ETF-Experte Mark Palmer betont, dass die Aufnahme in den S&P 500 nicht nur ein Meilenstein für Strategy wäre, sondern auch eine Bestätigung der Bitcoin-Strategie des Unternehmens. Dies würde dazu führen, dass alle S&P 500-Indexfonds verpflichtet wären, MSTR-Aktien zu kaufen, was die institutionelle Bitcoin-Exposition indirekt erhöht.
Michael Saylor und Strategy werden den Bitcoin-Kurs in den kommenden Wochen daher besonders genau beobachten.
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