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Der Goldpreis erreichte diese Woche einen neuen Rekordstand von 4.698 Dollar pro Unze. Laut dem renommierten Ökonomen Steve Hanke ist das erst der Anfang. Er erwartet, dass Gold in diesem Zyklus auf bis zu 6.000 Dollar steigen könnte.
In einem Beitrag auf X betonte Hanke, dass diese Steigerung seiner Ansicht nach nicht auf kurzfristige Panik oder geopolitische Spannungen zurückzuführen ist. Stattdessen sieht er strukturelle monetäre Kräfte als treibende Kraft.
„Die Märkte konzentrieren sich zu sehr auf Zinserwartungen und vergessen, dass das Wachstum der Geldmenge der Haupttreiber von Inflation und Währungsabwertung ist“, erklärt der Ökonom.
Laut Hanke ist das Vertrauen in die Zentralbanken weltweit weiter gesunken. Gleichzeitig wird der US-Dollar strukturell schwächer, was Gold als sicheren Hafen attraktiver macht. Diese Kombination sorgt seiner Meinung nach für anhaltenden Kaufdruck.
Der jüngste Anstieg des Goldpreises wird durch Unruhen auf der Weltbühne weiter befeuert. Nachdem Donald Trump mit neuen Importzöllen auf Europa drohte, flüchteten Anleger in sichere Häfen wie Gold und Silber. Die EU erwägt ihrerseits Gegenmaßnahmen, was die Spannungen weiter anheizt.
Auch Zinserwartungen spielen eine Rolle. Anleger rechnen ernsthaft mit Zinssenkungen in den USA. Das macht Gold, das keine Zinsen trägt, relativ attraktiver. Zudem sind da noch die Zentralbanken: Sie kauften im vergangenen Jahr Hunderte Tonnen Gold als Absicherung gegen einen schwächeren Dollar.
All dies kommt zu einem beeindruckenden Anstieg von über sechzig Prozent im Jahr 2025 hinzu, der bereits zeigte, wie stark die Nachfrage nach Gold in einer von Unsicherheit geprägten Welt ist.
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