Das an der Aquis-Börse notierte Investmentfonds Stack BTC hat seine Bitcoin-Position durch einen Kauf von etwa 2 Millionen Britischen Pfund (rund 2,7 Millionen Dollar) erweitert. Der Kauf unterstreicht die wachsende Bedeutung von Bitcoin für das Unternehmen und die zunehmende politische Beteiligung rund um das Fonds.
Aus einem Dokument vom 13. April geht hervor, dass Stack BTC 37 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von etwa 72.385 Dollar pro Coin erworben hat. Damit beläuft sich der Gesamtbesitz des Fonds auf über 68 Bitcoin. Das Unternehmen richtet sich an britische Investoren, die über die Börse in Bitcoin investieren möchten, ohne die Kryptowährung selbst direkt zu kaufen.
Stack BTC erweitert Bitcoin-Bestand
Der Kauf folgt auf eine frühere Investition von Nigel Farage, dem Parteichef von Reform UK. Er investierte etwa 286.000 Dollar in Stack BTC und spricht sich offen für Bitcoin aus. Farage ist damit der erste amtierende britische Parlamentarier, der öffentlich die Kryptomarkt unterstützt. Laut dem Fonds ist dies ein wichtiger Moment für die Akzeptanz von Bitcoin in der britischen Politik.
Farage betonte, dass die Investition logisch sei. Seiner Meinung nach kann ein Unternehmen, das sich auf Bitcoin konzentriert, nicht ohne eigenen Besitz der digitalen Währung auskommen. Kwasi Kwarteng, ehemaliger britischer Finanzminister und am Fonds beteiligt, erklärte, dass Stack BTC in den letzten Wochen erhebliche Fortschritte gemacht habe.
Politische Unterstützung für Bitcoin wächst
Der Aktienkurs von Stack BTC reagierte umgehend auf die Nachrichten. Die Aktie (STAK) stieg am Montag um 7,5 Prozent auf 14,43 Dollar, gegenüber 13,43 Dollar am Freitagsschluss.
Die Zusammenarbeit zwischen Farage und Kwarteng begann Anfang dieses Jahres, als sie gemeinsam einen Anteil von über 6 Prozent am Unternehmen erwarben. Seitdem wächst der Einfluss von Krypto in der britischen Politik.
Krypto und Politik zunehmend verflochten
Reform UK spielt dabei eine bemerkenswerte Rolle. Die Partei sammelte 2025 schätzungsweise 18 Millionen Dollar durch Kryptospenden und ließ damit traditionelle Parteien wie Labour und die Konservativen hinter sich. Dieses schnelle Wachstum erregt jedoch auch die Aufmerksamkeit von Aufsichtsbehörden.
Die britische Regierung arbeitet an strengeren Vorschriften für Kryptospenden an politische Parteien. Im März wurde bekannt, dass es Pläne gibt, diese Finanzierungsform vorübergehend zu verbieten. Ziel ist es, Risiken wie ausländische Einflussnahme und mangelnde Transparenz zu begrenzen.
Mögliche Verschärfung der Regulierung in Sicht
Neue Vorschriften könnten erhebliche Auswirkungen auf Parteien haben, die stark auf Krypto angewiesen sind, wie Reform UK. Damit stehen nicht nur die Finanzierung, sondern auch der weitere Vormarsch von Bitcoin in der britischen Politik unter Druck.
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