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Die Kryptobranche wurde durch einen großen Angriff auf die Plattform Resolv erschüttert. Dabei wurden rund 25 Millionen Dollar erbeutet und der Stablecoin USR brach vollständig ein. Was normalerweise eine stabile Münze von 1 Dollar sein sollte, ist nun nur noch 27 Cent wert.
Der Angriff ereignete sich am vergangenen Wochenende, als ein Hacker eine Schwachstelle im Minting-Vertrag der USR ausnutzte und rund 80 Millionen Token ohne zugrunde liegenden Wert erzeugte. Diese Token wurden anschließend in USDC und USDT umgewandelt und schließlich in Ethereum (ETH) transferiert.
Insgesamt wurden etwa 25 Millionen Dollar erbeutet. Der Angreifer besitzt nun über 11.400 ETH, was fast 24 Millionen Dollar entspricht, sowie einen kleineren Betrag in Wrapped USR.
Die Folgen für den Stablecoin waren sofort sichtbar. Innerhalb von 17 Minuten nach der ersten Transaktion fiel der Kurs von USR auf 0,025 Dollar bei Curve Finance. Obwohl sich der Kurs später vorübergehend erholte, steht die Münze nun bei etwa 0,27 Dollar, ein Rückgang von 72 Prozent in einer Woche.
Resolv gab zunächst an, dass ein privater Schlüssel gehackt wurde. Doch laut Forschern liegt das Problem tiefer. Ein wesentlicher Teil des Systems wurde von einem einzigen Konto verwaltet, ohne zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie eine Multisig.
Darüber hinaus fehlten entscheidende Kontrollen, wie etwa Begrenzungen beim Minting und Überprüfungen durch Orakel. Dadurch konnte der Hacker mit einer Einzahlung von 100.000 USDC unglaubliche 50 Millionen USR erhalten.
„Für viele Smart Contracts ist das nicht ungewöhnlich“, sagte Ido Sofer vom Sicherheitsunternehmen Sodot. „Es gibt oft einen Schlüssel mit viel Macht. Das wird noch zu oft übersehen und stellt ein attraktives Ziel dar.“
Die finanzielle Lage von Resolv hat sich inzwischen stark verschlechtert. Das Projekt verfügt noch über rund 95 Millionen Dollar an Vermögenswerten, während die Verpflichtungen auf 173 Millionen Dollar anwachsen. Das bedeutet, dass einfach nicht genug Geld vorhanden ist, um alles abzudecken.
Resolv erklärt, mit Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten, um die gestohlenen Gelder zurückzuholen. Nutzern wird geraten, vorerst keine USR zu handeln.
Das Sicherheitsunternehmen Cyvers führte den Angriff auf mehrere Fehler in einer angepassten RFQ-Swap-Proxy von TrustedVolumes zurück.
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