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Während der Bitcoin Kurs kürzlich unter 90.000 Dollar rutschte, nutzten große institutionelle Anleger den Rückgang für zusätzliche Käufe. Nach Angaben von BlackRock‑CEO Larry Fink nutzen Staatsfonds die Kursdelle, um ihre Positionen in Bitcoin (BTC) weiter auszubauen.
Fink verriet auf dem DealBook Summit der New York Times, dass mehrere Staatsfonds zuletzt zugekauft haben. „Ich weiß, dass es Fonds gibt, die schrittweise weiter kaufen.
Seinen Angaben nach sind es inzwischen nicht mehr nur Spekulanten, die in Bitcoin einsteigen, sondern zunehmend langfristig orientierte Anleger. „Sie bauen eine Position für Jahre auf. Das ist kein kurzfristiger Handel mehr.“
Unter anderem der Staatsfonds von Abu Dhabi und ein luxemburgischer Fonds haben bereits offen in Spot Bitcoin-ETF’s investiert. Dass Staatsfonds nun auch in fallenden Märkten aktiv nachkaufen, deutet auf ein strukturelles Vertrauen in die digitale Währung hin.
Fink betonte erneut die Rolle von Bitcoin als Absicherung gegenüber Staaten mit extrem hoher Verschuldung und steigender Inflation. Er ist überzeugt, dass es einen „großen und legitimen Anwendungsfall“ für die digitale Währung gibt – gerade in einer Zeit, in der klassische Fiat-Währungen unter Druck stehen.
Seine Worte markieren eine bemerkenswerte Kehrtwende. Fink war einst ein entschiedener Kritiker von Krypto, ist heute jedoch einer der einflussreichsten Verfechter von Bitcoin im traditionellen Finanzsystem. Unter seiner Leitung brachte BlackRock Anfang dieses Jahres den iShares Bitcoin Trust (IBIT) auf den Markt, der inzwischen Vermögen in Milliardenhöhe eingesammelt hat.
Finks Aussagen folgen auf Wochen, in denen der Bitcoin Kurs deutlich unter Druck stand – auch wegen Gewinnmitnahmen und makroökonomischer Unsicherheit. Die Nachfrage großer Anleger scheint jedoch nicht nachzulassen. Im Gegenteil: Staatsfonds steigen gerade in Phasen der Schwäche ein.
Das Vertrauen solch einflussreicher Akteure kann für Privatanleger ein Hinweis darauf sein, dass der langfristige Aufwärtstrend von Bitcoin trotz hoher kurzfristiger Volatilität intakt bleibt.
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