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Die Preise für Edelmetalle sind am Montag aufgrund zunehmender geopolitischer Spannungen zwischen den USA und Iran gefallen. Die Anleger reagieren nervös im Hinblick auf die noch diese Woche ablaufende Frist für den Waffenstillstand, was den Druck auf mehrere Märkte, einschließlich Krypto, erhöht.
Die Lage verschlechterte sich heute, nachdem die US-Marine ein iranisches Frachtschiff im Golf von Oman beschlagnahmte. Dieses Ereignis verschärft die anhaltende Unsicherheit über die Stabilität in der Region und hat direkte Auswirkungen auf die Rohstoffmärkte.
Edelmetalle geben damit einen Teil der jüngsten Gewinne wieder ab. Silber stieg am Freitag noch um über 6 Prozent auf mehr als 83 Dollar, angetrieben durch Hoffnung auf Deeskalation und die vorübergehende Wiedereröffnung der Straße von Hormus.

Dieser Trend kippte jedoch schnell. Der Silberpreis fiel um über 1 Prozent auf unter 80 Dollar, während Platin mit einem Verlust von über 2 Prozent auf 2.100 Dollar den größten Rückgang verzeichnete. Gold handelt etwa 1 Prozent niedriger und bewegt sich um die 4.800 Dollar.
Auch Industriemetalle standen unter Druck. Kupfer verlor 0,80 Prozent, trotz vorheriger starker Kursentwicklungen. Zink und Blei verzeichneten ebenfalls Rückgänge. Dagegen gab es leichte Anstiege bei Lithium, Eisenerz und Stahl, die sich im aktuellen Marktumfeld besser behaupten.
Die steigenden Ölpreise spielen dabei eine wichtige Rolle. Brent-Öl liegt heute etwa 5 Prozent im Plus und stieg auf 94 Dollar. Dies schürt Inflationsängste und verringert die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen durch die Federal Reserve. Das wirkt sich in der Regel negativ auf nicht renditetragende Anlagen wie Gold und Silber aus.
Die Unruhe beschränkte sich nicht nur auf Rohstoffe. Auch der Kryptomarkt erlitt einen Rückschlag. Am vergangenen Wochenende sanken die Kurse erneut leicht, nachdem Bitcoin (BTC) am Freitag noch auf über 78.000 Dollar gestiegen war.
Der Kurs von Bitcoin fiel während der frühen asiatischen Handelsstunden unter 74.000 Dollar. Inzwischen hat sich der Preis leicht auf etwa 75.000 Dollar erholt.
Alle Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die bevorstehende Ablauf der Waffenruhe. Präsident Donald Trump teilte mit, dass US-Verhandlungsführer auf dem Weg nach Islamabad seien, um neue Gespräche zu führen.
Gleichzeitig berichtet der iranische Staatssender IRIB, dass eine Teilnahme ungewiss sei. „Es gibt derzeit keine Pläne, an der nächsten Gesprächsrunde zwischen dem Iran und den USA teilzunehmen“, so eine anonyme Quelle.
Andere Berichte suggerieren jedoch, dass Iran möglicherweise doch an den Gesprächen teilnehmen wird. Der Ausgang dieser Verhandlungen wird entscheidend für die weitere Entwicklung sowohl der Edelmetall- als auch der Kryptomärkte sein.
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