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Die amerikanischen Futures notieren am Dienstagmorgen niedriger, nachdem die großen Börsenindizes am Montag erneut Rekordwerte erreicht hatten. Die Futures auf den S&P 500 fielen um 0,32 Prozent, während die Nasdaq 100-Futures um 0,43 Prozent nachgaben.
Der Rückgang folgt auf einen starken Handelstag an der Wall Street. Der S&P 500, die Nasdaq und der Dow Jones schlossen am Montag alle auf Rekordhochs. Dennoch scheint der Markt nun eine Verschnaufpause einzulegen, vor allem wegen neuer Unsicherheiten rund um den Iran.
Der Anstieg am Montag wurde erneut von Technologiewerten getragen. Vor allem Nvidia gab dem Markt Unterstützung nach der Einführung eines neuen Chips für PCs. Damit versucht das Unternehmen, die AI-Revolution weiter in Richtung Verbrauchercomputer zu treiben.
Auch Hewlett Packard Enterprise fiel auf. Die Aktie stieg nachbörslich um 26 Prozent, nachdem das Unternehmen eine starke Prognose für das laufende Quartal abgegeben und die Erwartungen für das gesamte Jahr angehoben hatte. Die Quartalszahlen bedeuteten zudem den größten Gewinnüberraschungseffekt seit 2018.
Die geopolitische Unsicherheit rund um den Iran nimmt derweil wieder zu. Laut iranischen Staatsmedien stoppt Teheran den Nachrichtenaustausch mit den USA über Mittler. Zudem droht der Iran damit, die Straße von Hormus komplett zu blockieren.
Das ist bedeutend, da über diese Route normalerweise ein Großteil des weltweiten Ölhandels verläuft. Eine Blockade könnte die Ölpreise weiter in die Höhe treiben und erneut Inflationsdruck verursachen.
Donald Trump äußerte gegenüber CNBC, dass es ihm „egal sei“, wenn die Friedensverhandlungen mit dem Iran zu Ende sind. Später schrieb er auf Truth Social jedoch, dass die Gespräche mit dem Iran in hohem Tempo fortgesetzt werden.
In Asien notierten die meisten Börsen im Minus. Der japanische Nikkei fiel um 1,34 Prozent und der breitere Topix verlor 1,14 Prozent. In Südkorea sank der Kospi um fast 2 Prozent, während der Kosdaq über 3 Prozent niedriger lag.
Auch Australien gab nach. Hongkong und China blieben relativ stabil, mit kleinen Gewinnen für den Hang Seng und CSI 300. Damit scheint Asien empfindlicher auf die Spannungen rund um den Iran zu reagieren als die Wall Street, wo die AI-Rally vorerst die Oberhand behält.
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