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Der S&P 500 erlebte heute eine Schwankung von 3 Billionen Dollar innerhalb einer Stunde. Die Anleger sind gefangen in einem emotionalen Auf und Ab aufgrund widersprüchlicher Berichte über den Krieg mit Iran. Zunächst herrschte Hoffnung auf Frieden, dann kam eine kalte Dusche aus Teheran, dennoch zeigten die Tafeln tiefgrüne Zahlen.
Kurz nach Mittag sorgte der US-Präsident Donald Trump für Erleichterung an den Märkten. Auf seiner eigenen Social-Media-Plattform schrieb er, dass die Vereinigten Staaten und Iran „produktive Gespräche“ über eine „vollständige und umfassende Lösung“ des Krieges geführt hätten.
Er erklärte, dass die USA in den kommenden fünf Tagen, sofern die Verhandlungen Fortschritte zeigen, von Angriffen auf die iranische Energieinfrastruktur absehen würden.
Die Märkte reagierten mit einem sprunghaften Anstieg. Innerhalb von zehn Minuten legte der S&P 500 um 240 Punkte zu, was einem Zuwachs von 2 Billionen Dollar Marktwert entspricht. Der Ölpreis fiel um 14 Prozent auf 96 Dollar pro Barrel und Bitcoin (BTC) stieg um 5 Prozent auf 71.300 Dollar.
Doch 27 Minuten später stieß Iran die Feierlaune um. Das Außenministerium bestritt jeglichen Kontakt mit Washington und bezeichnete Trumps Aussagen als „psychologische Kriegsführung“. Laut Teheran wolle Trump damit die Energiepreise drücken und Zeit für neue militärische Pläne gewinnen.
Die Energiepreise sind explodiert, weil Iran die Straße von Hormus blockiert hat, die enge Meerenge, durch die ein Fünftel des weltweiten Öls fließt. Das heizt die Inflation an, treibt die Renditen von US-Staatsanleihen in die Höhe und schadet damit Trump selbst.
Der S&P 500 gab sofort 120 Punkte ab und verlor 1 Billion Dollar an Marktwert. Insgesamt schwankte der Index um 3 Billionen Dollar innerhalb von 56 Minuten.
Der Kurs hat sich inzwischen wieder erholt und derzeit sehen wir einen Gewinn von 2,07 Prozent. Das, obwohl die Futures heute Morgen noch tief im Minus standen.
Inzwischen hat auch Trump auf das iranische Dementi reagiert. Er behauptete, die USA hätten mit Irans „am meisten respektiertem Führer“ gesprochen und hofft auf ein baldiges persönliches Gespräch, wahrscheinlich telefonisch.
„Iran will einen Deal abschließen, wir wollen auch einen Deal“, sagte Trump. Er äußerte, dass dies innerhalb von fünf Tagen oder früher geschehen könne.
Auf die Frage zu Irans Dementi reagierte er knapp: „Sie riefen mich an, ich habe sie nicht angerufen.“ Er fügte hinzu, Iran brauche „bessere PR-Leute“.
Weiterhin ist der Nasdaq 100 um 2,23 Prozent gestiegen und der Dow Jones um 2,25 Prozent. Auch der deutsche Leitindex DAX profitiert stark und steht 1,96 Prozent im Plus. ASML konnte sogar um über 6 Prozent an Wert gewinnen.
Auch die Preise für Silber und Gold haben einen raketenhaften Anstieg erlebt. Beide standen heute Vormittag bei Verlusten von über 10 Prozent, aber mittlerweile liegt Gold nur noch 2,31 Prozent im Minus und Silber kann sogar einen Gewinn von 0,82 Prozent verbuchen.
Laut Axios haben die Türkei, Ägypten und Pakistan in den letzten Tagen als Vermittler Nachrichten zwischen Washington und Teheran übermittelt. Das könnte erklären, warum Iran formell bestreiten kann, dass es direkten Kontakt gab.
Ein israelischer Funktionär ließ wissen, dass Israel informiert wurde und wahrscheinlich die Pause bei Angriffen auf die Energieinfrastruktur unterstützen wird, fügte aber hinzu, dass ein Ende des Krieges „nicht in Sicht“ sei.
Trump hält jedenfalls an seiner harten Forderung fest, dass Iran niemals eine Atombombe besitzen darf. Dieses Nuklearprogramm war auch einer der Hauptgründe, den Krieg zu beginnen. Die USA und Israel bombardierten Ende Februar mehrere Atomanlagen, aber es ist unklar, wie viel angereichertes Uran Iran noch besitzt und wo es sich befindet.
Laut US-Energieminister Chris Wright müssen nicht alle iranischen Minen in der Hormusstraße geräumt werden, um den Schiffsverkehr wiederaufzunehmen. Eine sichere Passage reicht aus.
Anleihen stehen unter Druck durch Krieg und steigende Zinserwartungen. Anleger fragen sich, ob sich der europäische Markt schnell erholen kann.
Die Straße von Hormuz ist seit neun Wochen blockiert und bereits eine Milliarde Barrel Öl fehlen. Händler warnen vor Rationierung, Dieselmangel und einer globalen Rezession.
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