Bitcoin (BTC) hat keinen intrinsischen Wert und dient höchstens als Absicherung gegen den Zusammenbruch einer Supermacht. Das ist die Ansicht von Anatoly Yakovenko, dem Gründer von Solana (SOL). In einem aktuellen Beitrag auf X teilt er seine Meinung über Bitcoin und erklärt, warum er es nicht als eine Investition betrachtet.
Bitcoin als Versicherung, nicht als Investition
Laut Yakovenko ist Bitcoin keine Kryptowährung mit eigenem Wert, sondern ein Mittel zur Absicherung gegen geopolitische Unsicherheiten. Er schätzt, dass es jedes Jahr eine 1%ige Wahrscheinlichkeit gibt, dass eine Supermacht kollabiert. Daher hält er es für logisch, einen entsprechenden Teil seines Vermögens in Bitcoin zu investieren.
„Bitcoin hat keinen Wert. Im besten Fall ist es eine Versicherung. Es ist sinnvoll, 1% meines Vermögens in etwas zu stecken, das möglicherweise nicht auf null fällt, wenn eine Supermacht zusammenbricht. Aber es ist keine Investition, es sind Kosten, und es gibt keine Garantie, dass es funktioniert.“
Laut Yakovenko spielt dabei der Bitcoin-Kurs keine Rolle. Ob Bitcoin nun 10.000 oder 100.000 Dollar wert ist, ändert nichts an seiner Funktion. Die zugrunde liegende Technologie sei in diesem Kontext schon lange nicht mehr relevant.
Ist Bitcoin wirklich ein sicherer Hafen?
Viele Experten in der Krypto-Welt sehen Bitcoin als Schutz gegen Inflation und Kaufkraftverlust. Yakovenko erkennt an, dass diese Sichtweise mit seinem Argument übereinstimmt. Er betrachtet Bitcoin als eine Möglichkeit, monetäre Instabilität auszugleichen, warnt jedoch davor, sich zu sehr darauf zu verlassen.
„Währungsabwertung entspricht dem Zusammenbruch einer Supermacht. In beiden Fällen dient Bitcoin als Versicherung. Aber wenn es funktioniert, dann nur, weil Sicherheit und Eigentumsrechte einen fundamentalen Wert haben – nicht wegen der Technologie.“
Yakovenko sieht das größte Risiko für Anleger darin, ihr gesamtes Vermögen in Bitcoin zu investieren. „Alles auf Bitcoin zu setzen, ist die schlechteste Strategie.“ Während er Bitcoin nicht vollständig ablehnt, glaubt er, dass Layer-1-Blockchains wie Solana ein wesentlich stärkeres Geschäftsmodell haben. Er betont, dass Blockchains mit einer Transaktionsgebühr (Gas Fee) tatsächlich Einnahmen generieren, während Bitcoin ausschließlich auf seinem Status als „digitales Gold“ basiert.
Auf die Frage nach dem Wert von Coins, die für Transaktionsgebühren verwendet werden, antwortet er: „Der Anteil aller zukünftig erfassbaren Gebühren.“
Trotz Yakovenkos skeptischer Haltung steigt der Bitcoin-Kurs weiter. Derzeit liegt Bitcoin bei rund 92.294 Dollar, ein Anstieg von über 7% in den letzten 24 Stunden.
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