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BlackRock macht einen großen Schritt in Richtung der Einführung eines neuen Bitcoin-Fonds, das Investoren monatliche Auszahlungen bietet. Der weltweit größte Vermögensverwalter reichte ein Formular ein, das üblicherweise kurz vor einem Börsendebüt gestellt wird.
Am Donnerstag reichte BlackRock ein Form 8-A für den iShares Bitcoin Premium Income ETF ein, mit dem Ziel, an der Nasdaq gelistet zu werden. Dieses Formular ist meist einer der letzten Schritte, bevor ein Fonds wirklich gehandelt werden darf.
Laut Bloomberg-Analyst Eric Balchunas bedeutet eine solche Einreichung „in der Regel eine Markteinführung innerhalb einer Woche“. Er wettet darauf, dass das Fonds mit dem Ticker BITA am 18. Juni startet.
Einen Tag zuvor hatte er bereits gesagt, dass das Debüt „sehr schnell“ kommen würde. BlackRock steht im Wettbewerb mit Goldman Sachs, deren Fonds am 1. Juli starten soll.
Das neue Fonds erzielt Einnahmen durch den Verkauf sogenannter Call-Optionen auf IBIT, das bestehende Bitcoin-Fonds von BlackRock. Eine Call-Option ist vereinfacht gesagt das Recht, etwas später zu einem festen Preis zu kaufen.
BlackRock verkauft dieses Recht an Dritte und kassiert die Prämie. Jeden Monat schreibt das Fonds Optionen auf einen Teil seines Besitzes und erzielt so ein festes Einkommen.
Allerdings gibt es eine Kehrseite. Sollte der Bitcoin-Kurs stark steigen, entgeht dem Fonds dieser zusätzliche Gewinn. Die jährlichen Kosten von 0,65 Prozent liegen jedoch unter denen der beiden größten Konkurrenten, die 0,95 und 0,99 Prozent verlangen.
IBIT ist das weltweit größte Spot-Bitcoin-Fonds mit einem verwalteten Vermögen von 48 Milliarden Dollar. Ein solches Spot-Fonds hält echte Bitcoins (im Fall von BlackRock über 764.000 Stück), sodass Anleger von der Kursentwicklung profitieren können, ohne die Coins selbst zu kaufen.
Seit der Einführung im Januar 2024 hat IBIT bereits 62 Milliarden Dollar an Kapital angezogen. Dennoch läuft es in letzter Zeit nicht rund: Ende Mai verzeichnete das Fonds mit über 527 Millionen Dollar seinen größten täglichen Abfluss aller Zeiten.
Mit diesem neuen Fonds macht BlackRock Bitcoin zunehmend zu einem Einkommensprodukt für den Privatanleger. Neben reinen Kursgewinnen gibt es nun auch eine monatliche Ausschüttung.
Aus der Vermögensoffenlegung geht hervor, dass die Bitcoin-Bestände über ein Konto bei der Kryptobörse Coinbase gehalten werden.
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