Die Wahrscheinlichkeit für einen XRP Spot Exchange Traded Fund (ETF) steigt mit jedem Tag. Laut ETF-Experte Nate Geraci, Präsident von The ETF Store und Moderator von ETF Prime, sei es „nur eine Frage der Zeit“, bis ein solches Produkt auf den Markt kommt. In einem Beitrag auf X teilt er seine Argumente für diese Einschätzung.
Ende der rechtlichen Unsicherheit
Kürzlich gab Ripple-CEO Brad Garlinghouse bekannt, dass der jahrelange Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC bald beendet ist. Dieser Rechtsstreit hatte lange Zeit für Unsicherheit über den Status von XRP gesorgt, doch diese ist nun weitgehend beseitigt.
Zudem wurde bekannt, dass die zuvor vorgeschlagene Geldstrafe von 125 Millionen US-Dollar deutlich reduziert wird. Ripple zahlt nun im Rahmen eines Vergleichs nur noch 50 Millionen US-Dollar. Dieser Betrag war bereits auf einem verzinsten Treuhandkonto zurückgestellt. Zwar kann das formelle juristische Verfahren noch etwa 60 Tage dauern – aufgrund einer verpflichtenden Abstimmung innerhalb der SEC sowie einer gerichtlichen Genehmigung – doch man geht davon aus, dass der Fall danach vollständig abgeschlossen ist.
Institutioneller Durchbruch in Sicht
Laut Geraci stellt der Abschluss des Verfahrens einen wichtigen Meilenstein sowohl für Ripple als auch für den breiteren Kryptomarkt dar. Er spricht von einem „perfekten Sturm“, der es XRP ermöglichen könnte, auf institutioneller Ebene durchzubrechen. Die Kombination aus rechtlicher Klarheit, wachsendem Interesse von Vermögensverwaltern und dem Aufkommen von Altcoin-ETFs erhöht die Wahrscheinlichkeit für einen XRP Spot ETF erheblich.
Geraci geht davon aus, dass große Akteure wie BlackRock und Fidelity diese Gelegenheit nicht ungenutzt lassen werden. Beide Anbieter haben bereits Milliardenbeträge mit ihren Bitcoin- (BTC) und Ethereum- (ETH) ETFs eingesammelt. Da XRP nach BTC und ETH zu den größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung gehört, ist es aus Geracis Sicht nur logisch, dass auch dieser Coin bald einen eigenen Spot ETF erhalten wird.
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