Der Kurs von Shiba Inu (SHIB) ist in den letzten Tagen stark gefallen. Dennoch gibt es Anzeichen dafür, dass sich die Kryptowährung auf eine neue Aufwärtsbewegung vorbereitet. Analysten weisen auf ein klassisches technisches Muster hin, das Hoffnung für Investoren bietet. Steht bald ein Kursausbruch bevor?
Zinsen und Trump setzen Kryptomarkt unter Druck
Der Kursrückgang der letzten Woche folgte auf die Zinsentscheidung der US-amerikanischen Zentralbank, die Druck auf den gesamten Kryptomarkt ausübte. Darüber hinaus sorgt auch Trumps Ankündigung neuer Importzölle für zusätzliche Unsicherheit.
Shiba Inu fiel in den letzten 24 Stunden um mehr als 5,5 Prozent. Damit sind nahezu alle Kursgewinne von Juli wieder verschwunden. Die Münze begann den Monat bei 0,00001142 Dollar, stieg zwischenzeitlich fast 40 Prozent, aber schloss Juli bei 0,00001244 Dollar, einem Gewinn von noch nicht einmal 9 Prozent.
Swanson sieht Potenzial für 70 Prozent Steigerung
Dennoch ist laut Analyst Joe Swanson das technische Bild nicht negativ. Er teilte am 31. Juli auf Plattform X ein Kursdiagramm, in dem ein sogenanntes „Cup-and-Handle“ Muster sichtbar ist. Dieses Muster ist unter Tradern als positives Signal bekannt, bei dem eine U-förmige Basis von einer kürzeren Periode der Kurskorrektur, dem „Handle“, gefolgt wird.
Laut Swanson befindet sich Shiba Inu derzeit in dieser letzten Phase. Wenn sich das Muster wie oft vollendet, könnte ein Aufwärtsausbruch folgen. Er nennt ein Kursziel von 0,00002150 Dollar, eine Steigerung von etwa 70 Prozent im Vergleich zum aktuellen Kurs von rund 0,00001229 Dollar.
Ambitionierte Kursziele für SHIB
Der Analyst schließt nicht aus, dass der Anstieg sogar weiter reichen könnte. Auf seinem Diagramm ist auch ein mögliches Szenario zu sehen, bei dem der Kurs auf 0,00006217 Dollar steigt, mehr als 400 Prozent über dem aktuellen Niveau. Früher prognostizierte Analyst Javon Mark sogar einen Anstieg auf 0,000081 Dollar, ein Gewinn von mehr als 500 Prozent.
Dennoch scheinen Preissteigerungen von 400 bis 500 Prozent kurzfristig wenig realistisch, angesichts der aktuellen Marktsituation und des anhaltenden makroökonomischen Drucks. Obwohl technische Muster wie ein Cup-and-Handle oft als positiv interpretiert werden, bleibt es abzuwarten, ob diese sich auch tatsächlich entfalten.
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