Donald Trump setzt Krypto und Stablecoins als strategische Waffe ein. Laut Finanzminister Scott Bessent ist es die Methode, um die weltweite Dominanz des amerikanischen Dollars zu bewahren. „Mit Stablecoins werden wir vielleicht der größte Käufer von US-Staatsanleihen“, sagt er. „Krypto könnte durchaus für eine dauerhafte Dollar-Dominanz sorgen.“
Trump drängt auf schnelle Gesetzgebung für Stablecoins
Das Timing von Bessents Aussagen ist bemerkenswert. Der US-Senat hat gerade den sogenannten GENIUS Act verabschiedet, ein Gesetz, das Stablecoins offiziell regulieren soll. Jetzt liegt der Ball beim Repräsentantenhaus, das seit April an einer eigenen Version des Gesetzes arbeitet.
Trump will Tempo machen. Er hat deutlich gemacht, dass er am liebsten noch diesen Sommer seine Unterschrift unter einen endgültigen Vorschlag setzen möchte. Für ihn sind Stablecoins keine Modeerscheinung, sondern eine strategische Chance für Amerika, seinen Vorsprung in der Innovation zu behalten.
Das Wachstum von Stablecoins könnte in die Billionen gehen
Große Banken wie JPMorgan Chase und Bank of America sind begierig darauf, den Stablecoin-Markt zu betreten. Und das nicht ohne Grund: Experten zufolge könnte dieser Sektor innerhalb weniger Jahre zu einer Billionenindustrie anwachsen. Scott Bessent prognostiziert, dass an den US-Dollar gebundene Stablecoins innerhalb von drei Jahren leicht die Grenze von 2 Billionen Dollar überschreiten könnten.
Vorerst sind wir noch weit davon entfernt. Derzeit ist der gesamte Markt der Dollar-Stablecoins etwa 240 Milliarden Dollar wert. Der größte Akteur ist Tether (USDT), das aus El Salvador herausgegeben wird.
Heftige Kritik an Biden
Bessent hielt sich nicht zurück, als das Gespräch auf Trumps Vorgänger kam. Laut ihm tat Joe Biden alles, um Krypto zu behindern, vielleicht sogar, um es komplett von der Bildfläche zu entfernen. „Krypto ist eine der wichtigsten Entwicklungen unserer Zeit, und die USA haben einfach nicht darauf geachtet“, sagte er scharf.
Die Kritik schließt an das an, was viele Menschen in der Branche schon länger fühlen. Unter Biden gab es wenig Raum für Innovationen rund um Krypto und Blockchain. Jetzt, da Trump wieder am Ruder ist, scheint sich diese Haltung komplett gewandelt zu haben.
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