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Scott Bessent, Finanzminister in der Trump-Regierung, sieht viel Potenzial im Markt für stablecoins. Während einer Anhörung im Senat äußerte Bessent, dass er stablecoins bis zum Jahr 2028 eine Gesamtmarktwert von 2 Billionen Dollar prognostiziert. Dafür ist jedoch Unterstützung vom Gesetzgeber notwendig, und dafür setzt sich Bessent nun ein.
Kommenden Mittwoch stimmt der Senat über das GENIUS stablecoin-Gesetz ab, das laut Bessent sehr wichtig für die US-Regierung werden könnte: „Ich glaube, dass Gesetzgebung zu stablecoins, die durch US-Staatsanleihen gedeckt sind, einen Markt schaffen wird, der die Nutzung des Dollars weltweit ausweiten kann. Ich denke, 2 Billionen Dollar sind eine sehr vernünftige Zahl, und ich sehe noch viel mehr Potenzial.“
Basierend auf dem GENIUS Act müssen stablecoins vollständig durch US-Dollar oder vergleichbare liquide Vermögenswerte gedeckt sein. Man sollte also an Dinge wie kurzfristige Staatsanleihen denken, die jederzeit verkauft werden können, ohne große Verluste zu erleiden.
Außerdem müssen Herausgeber von stablecoins jährlich ihre Bücher prüfen lassen, wenn ihre stablecoins einen Marktwert von mehr als 50 Milliarden Dollar erreichen. Auch Präsident Donald Trump möchte mit dem stablecoin-Gesetz schnell vorankommen. Er hatte zuvor angegeben, dieses bis August unterzeichnen zu wollen.
„In der Geschichte des US-Dollars als Reservewährung gab es zahlreiche Momente, in denen viele dachten, der Dollar würde seinen Status als Weltreservewährung verlieren, aber jedes Mal wurde ein neues Mechanismus gefunden, der diese Position sogar stärkte,“ sagte Bessent.
Er betonte dabei erneut, dass die Trump-Regierung entschlossen ist, die Position des Dollars mit Hilfe von in US-Dollar denominierten stablecoins zu stärken.
Dies ist eine Entwicklung, die grundsätzlich gut für Bitcoin (BTC) ist. Erstens zeigt es, dass die Trump-Regierung offenbar grenzenloses Vertrauen in das Potenzial der digitalen Währung hat. Denn nur bei weiterem Wachstum von Bitcoin wird auch der Markt für stablecoins weiter wachsen.
Ohne Bitcoin würden auch stablecoins wenig Wert darstellen. Sie werden vor allem innerhalb der Krypto-Welt von aktiveren Händlern genutzt.
Gleichzeitig gibt es einen indirekt positiven Effekt. Die Legitimierung von stablecoins in den Vereinigten Staaten könnte für Tether, den Herausgeber von USDT, vorteilhaft sein. Tether investiert 15% seines Gewinns in Bitcoin und unterstützt damit den Kurs.
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