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Anthony Scaramucci, Gründer des Investmentfonds SkyBridge Capital, prognostiziert einen erneuten starken Aufschwung des Bitcoin Kurses Ende 2026. Laut dem ehemaligen Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses folgt Bitcoin (BTC) immer noch dem bekannten vierjährigen Marktzyklus, den Investoren seit Jahren zur Analyse von Kurszyklen nutzen.
Seine Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem sich viele Investoren fragen, ob die aktuelle Korrektur das Ende des Bullenmarktes bedeutet. Scaramucci hält dies für unwahrscheinlich. Seiner Meinung nach ist der Markt fundamental stärker als in früheren Zyklen und es ist wahrscheinlich, dass der Bitcoin-Kurs gegen Ende 2026 wieder in eine Aufwärtsphase eintritt.
In einem Interview mit CNBC verteidigte Scaramucci nicht nur seine positive Einschätzung zu Bitcoin, sondern auch die Strategie von Michael Saylor und dessen Unternehmen MicroStrategy.
Der bekannte Investor erklärte, dass viele Kritiker die Bilanz von Strategy nicht ausreichend verstehen. Daher seien Sorgen über eine mögliche finanzielle Krise des Unternehmens übertrieben.
„Man muss die Mechanismen der Bilanz wirklich verstehen, um zu erkennen, dass Bitcoin viel weiter fallen kann, ohne dass es zu Problemen kommt“, so Scaramucci.
Laut dem Investor verfügt Strategy über ausreichende finanzielle Puffer, um eine längere Phase schwacher Märkte zu überstehen. Das Unternehmen besitzt derzeit knapp 52 Milliarden Dollar in Bitcoin und hat darüber hinaus etwa 1 Milliarde Dollar in Barreserven.
Zudem hat Strategy laut Scaramucci keine größeren Schulden, die vor 2028 fällig werden. Das gibt dem Unternehmen seiner Meinung nach ausreichend Spielraum, um mögliche weitere Kursrückgänge abzufedern.
Scaramucci erklärt, dass der aktuelle Marktzyklus deutlich weniger schmerzhaft verläuft als frühere Bärenmärkte. Während Bitcoin in früheren Zyklen manchmal um mehr als siebzig Prozent fiel, liegt der Rückgang diesmal bei etwa fünfzig Prozent seit dem Höchststand im Oktober 2025.
Ein wesentlicher Grund dafür ist laut Scaramucci die wachsende institutionelle Nachfrage nach Bitcoin. Vor allem die Beliebtheit von Spot-Bitcoin-ETFs spielt dabei eine große Rolle.
Durch diese Börsenprodukte können große Vermögensverwalter und private Investoren einfacher in Bitcoin investieren, ohne die Kryptowährung selbst halten zu müssen.
Dadurch fließt laut ihm stabileres Kapital in den Markt als in früheren Zyklen. Das hilft, extreme Kursrückgänge abzumildern.
Obwohl der Bitcoin-Kurs weiterhin anfällig für makroökonomische Entwicklungen und das Marktsentiment ist, erwartet Scaramucci, dass die Kombination aus institutioneller Akzeptanz und dem wachsenden Interesse privater Investoren letztlich die Grundlage für eine neue Rallye bis Ende 2026 bzw. Anfang 2027 bilden wird.
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