Der russische Krypto-Millionär Roman Novak und seine Frau wurden in der Wüste nahe Dubai tot aufgefunden. Ihre Leichen waren schwer verstümmelt und vergraben und wurden erst einen Monat nach ihrem Verschwinden entdeckt. Das Paar führte ein luxuriöses Leben, stand aber auch im Visier der Justiz wegen groß angelegten Krypto-Betrugs.
Letztes Lebenszeichen nach Treffen mit unbekanntem Investor
Roman Novak und seine Frau Anna verschwanden Anfang Oktober, nachdem sie zu einem See nahe dem Bergresort Hatta in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufgebrochen waren. Laut Bekannten hatten sie dort einen Termin mit einem “unbekannten Investor”. Kurz darauf verloren Familie und Freunde jeglichen Kontakt.
In den folgenden Tagen wurden ihre Telefone noch in Hatta und sogar im Oman geortet. Am 4. Oktober wurde ihr letztes Signal in Kapstadt, Südafrika, empfangen. Die Leichen wurden später in einem abgelegenen Wüstengebiet bei Dubai gefunden.
Russische Verdächtige festgenommen
Nach Angaben von Svetlana Petrenko vom russischen Ermittlungskomitee arbeiteten die Täter mit mehreren Komplizen zusammen. „Sie mieteten Fahrzeuge und Räumlichkeiten, um die Opfer gewaltsam festzuhalten“, so Petrenko. Nachdem das Paar getötet worden war, sollen die Verdächtigen die Waffen und persönlichen Besitztümer des Paares an verschiedenen Orten innerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate verteilt zurückgelassen haben.
Alle Verdächtigen sind russische Staatsbürger. Sie wurden inzwischen festgenommen und werden voraussichtlich nach Russland ausgeliefert. Der Vater und die Stiefmutter von Anna Novak sind nach Dubai gereist, um die Betreuung ihres minderjährigen Enkelkindes zu übernehmen.
Vergangenheit voller Luxus – und Betrug
Roman Novak und seine Frau waren in sozialen Medien für ihren luxuriösen Lebensstil bekannt – mit Bildern von Privatjets, teuren Autos und Treffen mit prominenten Persönlichkeiten, darunter Telegram-Gründer Pavel Durov.
Viele Details über das Motiv für den Doppelmord an dem Paar sind nicht bekannt. Bekannt ist jedoch, dass Novak vorbestraft war und bereits sechs Jahre wegen Betrugs im Gefängnis gesessen hatte. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens lief eine Untersuchung zu einem groß angelegten Krypto-Betrug, bei dem Anleger um mehr als 499 Millionen Dollar geschädigt worden sein sollen.
Krypto-Wallet mit 650.000 Nutzern stellt nach Sicherheitslücke den Betrieb ein
Ctrl Wallet, eine Non-Custodial-Multichain-Wallet, mit der Nutzer ihre digitalen Vermögenswerte selbst verwalten, stellt den Betrieb endgültig ein.
Krypto-Hacks fast halbiert – Experten warnen vor wachsender Gefahr
Der gesamte finanzielle Schaden durch Cyberangriffe auf die Blockchain-Branche ist im ersten Halbjahr 2026 um 46,8 Prozent auf 1,31 Milliarden US-Dollar gesunken.
Sicherheitslücke gefährdet Tausende Krypto-Wallets
Tausende Krypto-Wallets könnten wegen einer Sicherheitslücke bei der Erstellung sogenannter Seed-Phrases für Diebstahl anfällig sein.
Meist gelesen
Analyst: XRP wird bald neue Millionäre hervorbringen
Eine auffällige Prognose zu XRP sorgt in der Community rund um den Coin für heftige Diskussionen.
Kann XRP auf 10.000 bis 50.000 Dollar steigen? ChatGPT erklärt, warum es möglich ist
Südkorea will auch kleine Kryptotransaktionen überwachen. Der Vorschlag soll Geldwäsche verhindern und internationale Vorschriften stärken.
Ex-Google-Ingenieur verkauft seine gesamten Bitcoin: „Das ist vorbei“
Der ehemalige Google-Ingenieur TechLead hat seine gesamten Bitcoin mit deutlichem Verlust verkauft. Er hält den Markt für anfällig, bleibt langfristig jedoch optimistisch.
