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Robert Kiyosaki warnt erneut vor einer möglichen Krise um den US-Dollar. Laut dem bekannten Autor von Rich Dad Poor Dad schwindet das weltweite Vertrauen in den Dollar langsam, auch aufgrund der zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Iran.
Grund für seine neue Warnung ist die Entscheidung Irans, Ölverkäufe zunehmend in chinesischen Yuan statt ausschließlich in Dollar abzuwickeln. Kiyosaki sieht darin ein weiteres Zeichen dafür, dass die dominierende Stellung der US-Währung unter Druck gerät.
Er verweist dabei auf jüngste Äußerungen des Milliardärs und Hedgefonds-Managers Ray Dalio. Dieser warnte, dass das sogenannte Petrodollar-System, bei dem der Ölhandel weltweit hauptsächlich in Dollar abgewickelt wird, langsam zu erodieren beginnt.
Nach Ansicht des Milliardärs und Hedgefonds-Managers Ray Dalio spielte die Verbindung zwischen Ölhandel und US-Dollar jahrzehntelang eine Schlüsselrolle im weltweiten Finanzsystem. Da Öl nahezu überall in Dollar abgerechnet wurde, blieb die Nachfrage nach der US-Währung strukturell hoch.
Dalio warnt, dass sich diese Situation nun langsam verändert, da Länder zunehmend alternative Währungen für den internationalen Handel nutzen.
Seiner Meinung nach könnte das erhebliche Folgen für die USA haben. Eine geringere weltweite Nachfrage nach Dollar erschwert es Washington, seine enormen Schulden günstig zu finanzieren.
Dies könnte letztlich zu höheren Zinsen, verstärkter Geldschöpfung und einer weiteren Schwächung des Dollars führen.
Die Unruhe rund um den US-Schuldenmarkt nimmt unterdessen bereits zu. Die Rendite für US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von dreißig Jahren stieg kürzlich über fünf Prozent, dem höchsten Stand seit der Finanzkrise 2008.
Robert Kiyosaki nutzt seine Warnungen rund um den Dollar erneut, um auf seine bevorzugten Investitionen aufmerksam zu machen. Der Autor von Rich Dad Poor Dad appelliert seit Jahren, weniger abhängig von traditionellen Währungen zu sein, die er regelmäßig als „falsches Geld“ bezeichnet.
Stattdessen bleibt er positiv gegenüber harten Vermögenswerten wie Gold, Silber und Bitcoin (BTC).
Nach Kiyosaki könnte insbesondere Bitcoin profitieren, wenn das Vertrauen in traditionelle Finanzsysteme weiter schwindet. Er sieht die Kryptowährung als Schutz gegen Inflation, steigende Schulden und einen schwächelnden Dollar.
Auch über Silber zeigt er sich zuletzt auffallend optimistisch. In einer aktuellen Nachricht auf X prognostizierte er sogar, dass der Silberpreis langfristig in Richtung 200 Dollar steigen könnte.
Obwohl Ray Dalio und Robert Kiyosaki beide positiv gegenüber Gold und anderen harten Vermögenswerten eingestellt sind, unterscheiden sie sich deutlich in ihrer Meinung zu Kryptowährungen.
Dalio konzentriert sich vor allem auf Rohstoffe, internationale Aktien und Unternehmen, die von Inflation, Knappheit oder steigenden Rohstoffpreisen profitieren. Bei Krypto bleibt er deutlich zurückhaltender.
Kiyosaki hingegen setzt gezielt auf Bitcoin und andere digitale Vermögenswerte. Neben Bitcoin bleibt er auch gegenüber Ethereum (ETH) und anderen Kryptowährungen positiv eingestellt, die seiner Ansicht nach von einem schwindenden Vertrauen in traditionelle Finanzsysteme profitieren könnten.
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