Während Panik die Finanzmärkte erfasst und Bitcoin (BTC) und Gold kräftig unter Druck geraten, bleibt Robert Kiyosaki bemerkenswert gelassen. Der Autor von Rich Dad, Poor Dad sieht keinen Grund, seine Investitionen zu verkaufen – im Gegenteil.
“The Big Print steht vor der Tür”
Laut Kiyosaki wird der Crash durch einen weltweiten Mangel an Bargeld ausgelöst. In einem aktuellen Post auf X schreibt er: “Die Welt steckt tief in den Schulden. Meine Wette: ‘The Big Print’ steht kurz bevor.” Damit meint er, dass die Zentralbanken bald in großem Stil Geld drucken, um ihre Schulden zu decken. Und das könnte, so sagt er, gerade für knappe Vermögenswerte wie Bitcoin und Gold vorteilhaft sein.
“Ich brauche kein Cash. Ich verkaufe nicht,” betont er. Sobald sich der Markt wieder etwas beruhigt, will er sogar mehr Bitcoin kaufen. Er verweist auf die Knappheit der Kryptowährung: “Es wird nie mehr als 21 Millionen BTC geben.”
“Nur wer Angst hat, verkauft seine besten Vermögenswerte”
Kiyosaki zieht eine klare Linie zwischen Panikverkäufern und Langfristdenkern. Wer in Geldnot ist, gerät schneller in Panik und verkauft wertvolle Vermögenswerte, sagt er. Doch laut Kiyosaki ist gerade jetzt der Moment, festzuhalten.
“Wenn du Angst hast und Cash brauchst, denkst du vielleicht darüber nach, deine besten Vermögenswerte zu verkaufen,” schreibt er. “Ich mache das nicht.” Er warnt, dass Kurzfristdenken Anlegern oft mehr kostet, als es einbringt.
Panik nimmt zu
Der Markt ist derzeit alles andere als stabil. Seit seinem Hoch im Oktober ist Bitcoin um fast 24 Prozent gefallen und der BTC-Kurs liegt nun bei rund 95.500 Dollar. Damit ist BTC unter den gleitenden 50‑Wochen‑Durchschnitt gerutscht – ein technisches Niveau, das häufig als wichtiger Gradmesser für die Marktstimmung gilt.
Auch Gold, das vergangenen Monat noch ein Rekordhoch von fast 4.380 Dollar je Unze erreichte, ist deutlich auf rund 4.080 Dollar gefallen.
Die fallenden Kurse sorgen für Unruhe. Laut dem Fear & Greed Index, der die Marktstimmung misst, liegt der Wert derzeit bei 10. Das weist auf extreme Angst unter Anlegern hin.
Chance oder Gefahr?
Historisch betrachtet tritt ein Niveau extremer Angst häufig gegen Ende einer Korrektur auf – für einige Anleger ist das daher ein Kaufzeitpunkt. Sicher ist das jedoch nicht: Bitcoin kann weiter fallen. Und niemand weiß genau, wo der Boden liegt.
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