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Ripple setzt weiterhin stark auf Expansion. Jetzt handelt es sich um einen neuen Durchbruch in Europa. In aller Stille hat das Unternehmen seinen Verwahrungsdienst Ripple Custody bei der DZ Bank, der zweitgrößten Bank Deutschlands, in Betrieb genommen. Die Zusammenarbeit bezieht sich nicht auf Tests oder Pilotprojekte, sondern auf tatsächliche Kunden-Transaktionen mit vollständig regulierten digitalen Produkten.
DZ Bank verwaltet ein Vermögen von etwa 350 Milliarden Euro und ist ein Schwergewicht im deutschen Finanzsektor. Die Bank nutzt Ripple Custody für die Verwaltung digitaler Vermögenswerte, einschließlich tokenisierter Anleihen und Krypto-Investitionen.
Ripple hat bereits mit Banken in Großbritannien und der Schweiz zusammengearbeitet. Aber die Entscheidung der DZ Bank gilt als wichtiger Meilenstein: Es ist ein Durchbruch in einer der größten Volkswirtschaften Europas.
Warum entscheidet sich die DZ Bank für Ripple? Insider zufolge geht es vor allem um die Regulierung. Ripple Custody erfüllt strenge europäische Anforderungen, wie das deutsche Gesetz über elektronische Wertpapiere (eWpG). Dies bietet den Banken rechtliche Sicherheit bei der Verwaltung digitaler Wertpapiere.
Zudem ist die Technologie von Ripple Custody für den skalierbaren Einsatz konzipiert. Banken können digitale Vermögenswerte sicher verwahren, Transaktionen durchführen und das System in die bestehende Bankinfrastruktur integrieren. Das macht es attraktiv für Institutionen, die nach zuverlässigen Krypto-Lösungen suchen.
Die Integration bei der DZ Bank markiert einen wichtigen Schritt für den Vormarsch von tokenisierten Vermögenswerten in Europa. Bei der Tokenisierung werden traditionelle Investitionen – wie Aktien, Anleihen oder Immobilien – in digitale Tokens auf einer Blockchain umgewandelt.
Diese Digitalisierung macht Transaktionen schneller, transparenter und kostengünstiger. Im Falle von Immobilien können teure Zwischenhändler, wie Notare, teilweise durch direkte und sichere Übertragungen via Blockchain-Technologie ersetzt werden.
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