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Es gibt bedeutende Entwicklungen im Rechtsstreit zwischen Ripple und der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC). Das Kryptounternehmen hat zugegeben, gegen Gesetze verstoßen zu haben, wehrt sich jedoch entschieden gegen den Vorschlag der SEC für eine einstweilige Verfügung.
Ripple erkennt an, dass es gegen das Wertpapiergesetz verstoßen hat, indem es XRP an institutionelle Anleger verkauft hat, ohne die erforderliche Registrierung bei den Behörden. Dies wird als Verstoß betrachtet, da es nicht den gesetzlichen Anforderungen für den Verkauf potenzieller Wertpapiere entspricht.
Das unterscheidet sich von dem Fall, von dem Ripple Anfang 2023 freigesprochen wurde. Damals entschied Richterin Analisa Torres, dass der Verkauf von XRP an Börsen nicht unter das Wertpapiergesetz fällt.
Ripple ist der Meinung, dass die von der SEC vorgeschlagene einstweilige Verfügung zu weit geht. Diese gerichtliche Anordnung würde Ripple verpflichten, bestimmte Handlungen zu unterlassen oder auszuführen. Ripple argumentiert, dass es bereits bedeutende Veränderungen vorgenommen hat und dass weitere Einschränkungen nicht erforderlich sind.
Ripple lehnt auch die Forderung der SEC nach der Rückzahlung unrechtmäßig erlangter Gewinne ab. Laut Ripple hat die SEC keinen Beweis dafür geliefert, dass Anleger finanziell geschädigt wurden.
Außerdem möchte die SEC eine Geldstrafe von 2 Milliarden Dollar verhängen. Ripple hält dies für unverhältnismäßig und argumentiert, dass eine zivilrechtliche Strafe nicht mehr als 10 Millionen Dollar betragen sollte, eine Summe, die ihrer Meinung nach besser zur Art der Verstöße passt.
Obwohl Ripple derzeit mit rechtlicher Unsicherheit konfrontiert ist, entwickelt sich das Unternehmen weiter. In einem kürzlich geführten Interview mit FOX Business erläuterte Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, seine Vision für die nächsten drei Jahre.
Garlinghouse betonte die internationalen Wachstumspläne von Ripple, da rund 95 % ihrer Kunden außerhalb der Vereinigten Staaten ansässig sind. Dieser Fokus ist teilweise auf die Herausforderungen des US-amerikanischen Marktes zurückzuführen, wie den laufenden Rechtsstreit mit der SEC und die langsame Einführung kryptofreundlicher Vorschriften.
Eine der wichtigsten Entwicklungen in Ripples Strategie ist die Einführung einer eigenen Stablecoin, die durch den US-Dollar abgesichert ist. Mit einem aktuellen Marktwert der Stablecoins von etwa 150 Milliarden Dollar sieht Ripple hierin ein großes Wachstumspotenzial, möglicherweise bis zu 2 Milliarden Dollar. Dieser Schritt würde nicht nur Ripples Position auf dem Kryptomarkt stärken, sondern auch neue Möglichkeiten für internationale Expansion eröffnen.
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