Ripple (XRP) steht erneut im Rampenlicht. Dieses Mal dank einer bemerkenswerten Aussage des Wall Street-Riesen Morgan Stanley. Laut der Bank könnte XRP zu einer ernsthaften Alternative für das internationale Zahlungssystem SWIFT werden. Und wenn das wirklich passiert, könnte das große Auswirkungen auf den Wert der Münze haben.
Morgan Stanley nennt Ripple ‘führende Alternative’
Auf X zirkuliert ein Auszug aus einer akademischen Veröffentlichung der Review of Banking & Financial Law, in der Ripple als „führendes internationales Zahlungsalternativ zu SWIFT“ beschrieben wird. Die Quelle dieser Aussage? Niemand geringerer als Morgan Stanley.
Laut der Bank könnte Ripple es ermöglichen, die Kosten für internationale Zahlungen um bis zu sechzig Prozent zu senken. Transaktionen würden zudem schneller und sicherer ablaufen.
XRP spielt dabei eine Schlüsselrolle. Die Münze funktioniert als Brückenwährung im Ripple-Netzwerk, wodurch Banken keine großen Geldmengen mehr im Ausland festhalten müssen. Das spart Milliarden an gebundenem Kapital.
SWIFT verarbeitet Milliarden pro Tag, ist aber langsam und teuer
Das SWIFT-Netzwerk, das seit den 1970er Jahren das Rückgrat internationaler Zahlungen bildet, verarbeitet täglich Billionen Dollar an Transaktionen. Aber die Technologie ist veraltet. Überweisungen dauern manchmal Tage und die Kosten können erheblich sein.
Ripple bietet eine Alternative. Durch die Nutzung von Blockchain-Technologie und XRP als Zwischenwährung können Zahlungen nahezu sofort verarbeitet werden. Das ist nicht nur praktisch für Banken, sondern auch für jeden, der Geld ins Ausland überweist.
Mehr als 300 Banken experimentieren mit RippleNet
Die Adoption von Ripple wächst. Weltweit sind mehr als 300 Banken und Finanzinstitutionen an RippleNet angeschlossen oder führen Tests durch. Der Trend ist klar: Immer mehr Akteure suchen nach schnelleren, günstigeren und effizienteren Alternativen zum bestehenden System.
Wenn XRP tatsächlich die Rolle von SWIFT als Liquiditätsmittel für grenzüberschreitende Zahlungen übernimmt, könnte das zu einem enormen Anstieg der Nachfrage nach der Münze führen. Die Worte von Morgan Stanley könnten also nicht nur das Vertrauen stärken, sondern möglicherweise auch den Kurs beeinflussen.
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