Ripple plant, bis zu 1,4 Milliarden Dollar an eigenen Aktien von Investoren zurückzukaufen. Der CEO des Unternehmens, Brad Garlinghouse, gab dies während der Fortune Brainstorm Tech Conference in Utah bekannt.
Dieses Rückkaufprogramm dient als Vorbereitung auf einen geplanten Börsengang (IPO). Ripple sieht einen Börsengang als eine zukünftige Möglichkeit, zusätzliches Kapital zu beschaffen und als einen Weg, das Unternehmen weiter zu wachsen und seine Marktposition zu stärken.
Regulatorische Unklarheiten behindern Ripple
Obwohl Ripple die Pläne angekündigt hat, weist CEO Brad Garlinghouse darauf hin, dass kurzfristig nicht damit zu rechnen ist, dass Ripple an die Börse geht. Dies liegt hauptsächlich an dem derzeitigen rechtlichen und regulatorischen Druck der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC), der die Pläne für einen Börsengang verzögert hat. Trotz der Tatsache, dass Richterin Analisa Torres am 13. Juli 2023 entschied, dass XRP kein Wertpapier ist, bleibt der Fall ein Hindernis.
Garlinghouse sieht den Börsengang nicht als das endgültige Ziel, sondern als einen Schritt in Richtung eines größeren Ziels für Ripple. Das ultimative Ziel besteht darin, die Liquidität zu stärken, was entscheidend für finanzielle Stabilität und Wachstum ist. Der Rückkauf von Aktien von Investoren und Mitarbeitern ist Teil dieser Strategie, um die Bilanz zu stärken und die Kontrolle über das Unternehmen zu behalten.
SEC und Ripple nähern sich dem Ende eines langwierigen Rechtsstreits
Die regulatorische Klarheit, nach der Ripple strebt, könnte näher sein als erwartet. In den letzten Monaten haben die SEC und Ripple nämlich versucht, eine Einigung über die Strafe für den unrechtmäßigen Verkauf von XRP an institutionelle Anleger zu erzielen. Brad Garlinghouse erklärte in einem Interview mit Bloomberg, dass der Fall fast abgeschlossen sei. Dies wäre ein wichtiger Meilenstein für die Kryptoindustrie.
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