XRP hatte eine Spitzenwoche. Die Kryptowährung schoss auf 3,66 Dollar hoch und sorgte damit für Aufregung. Denn… war das nun wirklich ein neuer Allzeithoch? Online gingen die Meinungen auseinander, aber Ripples CTO David Schwartz machte kurzen Prozess damit. Er erklärt, warum dieser Höhepunkt doch zählt – und warum frühere Rekorde eigentlich nicht stimmen.
Der alte XRP-Höhepunkt? Der war aufgeblasen durch den ‚Kimchi Premium‘
Viele Anleger halten 2018 für den Zeitpunkt, an dem XRP seinen höchsten Kurs jemals erreichte: 3,84 Dollar. Aber laut Schwartz stimmt das kaum. Dieser Wert basierte größtenteils auf Daten von südkoreanischen Börsen, wo die Preise damals strukturell höher lagen. Dieses Phänomen heißt der ‘Kimchi Premium’ – ein Preisaufschlag, der durch lokale Hype und begrenzte Handelsoptionen mit dem Ausland entstand.
Auf den großen internationalen Plattformen lag der Höhepunkt deutlich niedriger. Bitstamp sah XRP auf 3,31 Dollar spitzten, Bitfinex auf 3,30 Dollar und Binance auf 3,35 Dollar. Es gab zwar Ausreißer – wie die 3,50 Dollar auf Poloniex – aber diese dauerten meist nur kurz. Auf der koreanischen Upbit stieg XRP sogar auf umgerechnet 4,40 Dollar. Dennoch sagt Schwartz: das ist kein repräsentatives Bild des weltweiten Marktes.
Neuer XRP-Höhepunkt markiert Phase der Preisentdeckung
Laut Schwartz können wir daher 3,66 Dollar als einen neuen, legitimen Allzeithoch betrachten. Und das bedeutet etwas Besonderes: XRP befindet sich in einer neuen Phase der Preisentdeckung, bei der niemand weiß, wo die Grenzen liegen.
Inzwischen ist der Kurs wieder etwas gesunken. XRP steht jetzt bei 3,45 Dollar, aber whales ergreifen gerade jetzt ihre Chance. Sie kaufen groß ein während dieses Dips – ein Zeichen, dass immer noch Vertrauen in die Zukunft der Münze besteht. Und das ist nicht verwunderlich: ein möglicher XRP Spot ETF steht in der Luft, was große Anleger noch mehr anziehen könnte.
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