Die Spot-XRP-Exchange-Traded-Funds (ETF) in den Vereinigten Staaten zeigen eine bemerkenswerte Performance. Seit ihrer Einführung im November 2025 haben die Fonds bereits über 1,4 Milliarden Dollar an Vermögen angezogen. Selbst Ripple-CEO Brad Garlinghouse zeigte sich auf X überrascht über das Tempo, in dem institutionelles Kapital in XRP fließt.
Von 150 Millionen auf 1,44 Milliarden Dollar
Laut Bloomberg-Analyst James Seyffart verwalten die US-amerikanischen Spot-XRP-ETFs mittlerweile etwa 1,44 Milliarden Dollar.
Die ETFs ermöglichen es Anlegern, in XRP zu investieren, ohne die Kryptowährung selbst erwerben oder speichern zu müssen. Dies erleichtert es großen Finanzinstituten, den Einstieg zu finden.
Goldman Sachs, Millennium und Citadel steigen ein
Aus den 13F-Dokumenten, den verpflichtenden Quartalsberichten großer US-Investoren, geht hervor, dass mehrere prominente Namen bereits Positionen aufgebaut haben. Goldman Sachs ist der größte bekannte Inhaber mit einer Exponierung von etwa 153,8 Millionen Dollar. Millennium Management folgt mit mehr als 23 Millionen Dollar. Auch Citadel Advisors, Logan Stone Capital und Marex Group haben Positionen eingenommen.
Die Präsenz solcher Akteure wird von Analysten als wichtiges Signal gewertet, dass XRP zunehmend innerhalb des traditionellen Finanzsektors akzeptiert wird.
Regulatorische Klarheit als Antrieb
Laut Marktexperten spielt die gestiegene rechtliche Klarheit um XRP in den USA eine große Rolle. Da die rechtliche Stellung des Tokens nun klarer ist, wagen es große Fonds und Banken leichter, sich zu engagieren. Sollte der Zustrom anhalten, könnte dies laut Analysten ein Schlüsselfaktor für die weitere Akzeptanz von XRP auf den Finanzmärkten werden.
XRP-ETFs wachsen trotz massiver Bitcoin-Abflüsse weiter
Seit der Einführung der Spot-ETFs wurde inzwischen ein Nettozufluss von insgesamt 754,78 Millionen XRP verzeichnet.
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