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Die amerikanischen Präsidentschaftswahlen sind von großer Bedeutung für die Kryptoindustrie. Donald Trump scheint nun voll und ganz hinter Krypto zu stehen. Der ehemalige Präsident hat sogar erklärt, dass er Gary Gensler, den derzeitigen Vorsitzenden der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC), entlassen wird, wenn er wiedergewählt wird.
Was Kamala Harris als Präsidentin tun wird, ist noch unklar, und die Meinungen darüber sind geteilt. Auffällig ist jedoch, dass Ripple-CEO Brad Garlinghouse erwartet, dass Gensler auch seine Position verlieren wird, wenn Harris an die Macht kommt.
Garlinghouse äußerte sich dazu auf einer kürzlichen Pressekonferenz in Seoul. Laut dem Ripple-CEO sind sowohl Demokraten als auch Republikaner unzufrieden mit Genslers hartem Vorgehen gegenüber dem Kryptomarkt.
Garlinghouse betonte außerdem, dass die Unzufriedenheit nicht nur politischer Natur sei, sondern auch im Rechtssystem verankert ist. Gensler wurde nämlich stark kritisiert für seine Verwendung des Begriffs „digital asset securities“.
Dieser Begriff hat keine klare Definition im aktuellen rechtlichen Rahmen, was zu Unsicherheit darüber geführt hat, welche digitalen Vermögenswerte unter die Regulierung der SEC fallen. Für viele Marktteilnehmer und Richter schien es, als ob Gensler ohne klare Richtlinien oder Gesetze versuchte, eine ganze Kategorie digitaler Vermögenswerte als „Wertpapiere“ zu deklarieren.
Das strenge Vorgehen der SEC wurde in dem vierjährigen Rechtsstreit gegen Ripple deutlich. Anfang August kam der Fall zu einem Ende, als Richterin Analisa Torres Ripple eine Geldstrafe von 125 Millionen Dollar auferlegte.
Ripple scheint sich nun auf die Zahlung dieser Strafe vorzubereiten, für die es bis zum 6. September Zeit hat. Am 1. September hat Ripple 1 Milliarde XRP-Token aus einem Treuhandkonto freigegeben, aufgeteilt auf drei Transaktionen. Von den freigegebenen Token hat das Unternehmen 200 Millionen XRP reserviert, während die restlichen 800 Millionen XRP wieder in das Treuhandkonto gelegt wurden.
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