Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Ripple will den XRP Ledger zu einer Kreditinfrastruktur für große Finanzakteure ausbauen. Seit Montag können Entwickler das neue XRPL Lending Protocol testen, über das institutionelle Kunden direkt auf der Blockchain Kredite gegen tokenisierte Vermögenswerte aufnehmen können. Ripple bezeichnet es als fehlenden Baustein für On-Chain-Finanzierung.
Das Protokoll besteht aus zwei technischen Upgrades: XLS-65 und XLS-66. XLS-65 führt den „Single Asset Vault“ ein, einen standardisierten Pool, in dem ein einzelner Vermögenswert gebündelt wird. XLS-66 überführt dieses Kapital anschließend in Kredite mit festen Konditionen.
Sobald ein Kredit läuft, übernimmt die Blockchain die gesamte Verwaltung. Dazu gehören Zinsen, Tilgung und die Abwicklung bei einem Zahlungsausfall. Ob eine Institution überhaupt kreditwürdig ist, entscheidet jedoch weiterhin der Kreditgeber selbst – außerhalb der Blockchain.
„Diese Trennung orientiere sich an realer Finanzinfrastruktur. Weil diese Unterscheidung erhalten bleibe, könne XRPL mit der Zeit ein breiteres Spektrum an Kreditstrukturen unterstützen, statt ein einzelnes Kreditmodell fest in eine Anwendung einzubauen“, schreibt Ripple in einem Blogbeitrag.
Bei Verlusten durch Zahlungsausfälle tragen zunächst die Pool-Verwalter und Kreditgeber selbst den Schaden. Eine Struktur, wie sie auch im traditionellen Bankwesen üblich ist.
Ripple betritt damit einen stark umkämpften Markt. DeFi-Protokolle wie Aave, Compound und Maple wickeln bereits On-Chain-Kredite in Milliardenhöhe ab. Aus Sicht von Ripple sind diese krypto-nativen Systeme jedoch nicht auf Wall Street zugeschnitten, weil ihre Risikoregeln per Abstimmung verändert werden können. Das Protokoll muss zunächst noch von den Validatoren des Netzwerks genehmigt werden.
Tokenisierte Vermögenswerte stehen im Zentrum des neuen Kreditprotokolls. Dabei handelt es sich um digitale Abbilder realer Anlagen wie Staatsanleihen, Geldmarktfonds oder Rohstoffe, die auf der Blockchain abgebildet werden.
Bislang lagen diese Token vor allem ungenutzt auf Millionen von XRPL-Konten. Mit dem Update können Institutionen sie als Sicherheiten für Kredite einsetzen, statt sie lediglich als statischen Bestand zu halten.
Ein Beispiel wäre eine Institution, die tokenisierte US-Staatsanleihen auf XRPL hält. Statt diese ungenutzt liegen zu lassen, kann sie die Token als Sicherheit einsetzen, um kurzfristige Liquidität aufzunehmen. Nach Rückzahlung des Kredits werden die Anleihen wieder freigegeben.
Ripple ist längst mehr als nur der XRP Ledger. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren mit milliardenschweren Übernahmen ein umfassendes Angebot für Banken und große Finanzakteure aufgebaut.
Die wichtigsten Bereiche im Überblick:
Seit 2023 hat Ripple rund 3 Milliarden Dollar in Übernahmen investiert, um sich zu einem zentralen Anbieter für institutionelle Kunden zu entwickeln. Das neue Lending Protocol fügt sich in diese Strategie ein: als weiterer Baustein für On-Chain-Finanzierung.
XRP-ETFs ziehen seit acht Wochen frisches Kapital an, während Bitcoin-ETFs Milliardenabflüsse hinnehmen müssen. Was steckt hinter diesem auffälligen Unterschied?
Analyst Ali Martinez zufolge deuten zwei technische Signale nach wochenlangen Kursverlusten auf eine mögliche Erholung des XRP-Kurses hin.
Südkorea will auch kleine Kryptotransaktionen überwachen. Der Vorschlag soll Geldwäsche verhindern und internationale Vorschriften stärken.
KI-Modelle prognostizieren weitere Schwäche für XRP. Große Abverkäufe durch Wale und sinkende Aktivität belasten den Kurs erheblich.
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
Das KI-Modell ChatGPT schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen XRP-Kurs von 20 Dollar im Jahr 2030 als gering ein. Die mittlere Prognose liegt deutlich niedriger.