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Das dezentralisierte Finanzprotokoll Rho Markets ist wieder online nach einem falsch konfigurierten Oracle-Problem in der vergangenen Woche, das zu einem Verlust von $7,6 Millionen an Stablecoins führte.
Am 21. Juli meldete das auf Scroll basierende Liquiditäts- und Kreditprotokoll, dass es erfolgreich eine Simulation abgeschlossen habe, um alle verbleibenden Gelder an die betroffenen Pools zurückzuzahlen. Kurz darauf folgte eine Nachricht auf X, in der angekündigt wurde, dass das Protokoll wieder betriebsbereit sei und die Gelder erfolgreich zugewiesen wurden.
Am 19. Juli wurde Rho Markets manipuliert, was zu einem Verlust von $7,6 Millionen an USDC und USDT Stablecoins führte. Die Entität hinter dem Bot, der die Gelder eingesammelt hatte, schickte am 19. Juli eine Nachricht an das Team, in der erklärt wurde, dass ihr MEV-Bot (maximal extractable value) von einer falschen Konfiguration des Preis-Orakels profitiert hatte.
„Wir verstehen, dass die Gelder Eigentum der Nutzer sind und sind bereit, sie vollständig zurückzugeben“, erklärte die Entität unter der Bedingung, dass Rho Markets anerkennt, dass es sich nicht um einen Exploit oder Hack handelte, sondern um eine falsche Konfiguration ihrerseits. Die Entität forderte das Rho Markets-Team auf, Einzelheiten zu den Maßnahmen zu liefern, die ergriffen wurden, um weitere Vorfälle zu verhindern.
Am 22. Juli bedankte sich das Rho Markets-Team bei der Gemeinschaft und den Nutzern für ihre Unterstützung und versprach strengere Sicherheitsmaßnahmen. „Wir werden mehr externe Partner einführen, um die Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern, einschließlich On-Chain-Datenüberwachung und Smart-Contract-Audits“, erklärte das Team. Es wurden auch interne Maßnahmen angekündigt, wie mehrere interne Überprüfungen und rigorose Simulationsumgebungstests.
Das Team versicherte den Nutzern, dass keine Gelder verloren gegangen seien. Allerdings sank der Gesamtwert der gesperrten Gelder bei Rho Markets während der falschen Konfiguration um 54 %, von $51 Millionen auf $23,4 Millionen, und hat sich noch nicht vollständig erholt, mit einem aktuellen Wert von $24,6 Millionen laut DefiLlama.
Letzte Woche war eine der lukrativsten Wochen für Krypto-Hacker in Bezug auf gestohlene Gelder. Am 18. Juli wurde die Kryptobörse WazirX für über 230 Millionen Dollar gehackt und am 16. Juli wurde das Li.Fi-Protokoll für 10 Millionen Dollar ausgenutzt.
Die Krypto-Börse Phemex weist in ihrem monatlichen Bericht Reserven von 131 Prozent aus. Alle Kundenguthaben sind vollständig gedeckt, jedoch fehlt eine unabhängige Prüfung.
Die südkoreanische Krypto-Börse Bithumb hat ihre Pläne für einen Börsengang (IPO) erneut verschoben.
KuCoin zahlt 500.000 Dollar an die CFTC nach Vorwürfen illegalen Derivatehandels. US-Kunden brachten der Plattform schätzungsweise 110 Millionen Dollar ein.
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