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Der Rechtsstreit zwischen Ripple und der US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) hat mit dem Berufungsverfahren eine neue Wendung genommen. Dies könnte dazu führen, dass ein endgültiges Urteil erst in zwei Jahren gefällt wird. Kürzlich kamen jedoch wichtige Entwicklungen ans Licht, als das Berufungsgericht der SEC eine strenge Frist auferlegte.
Die SEC muss ihr Berufungsschreiben spätestens bis zum 15. Januar 2025 einreichen. Das Versäumnis dieser Frist könnte zur Ablehnung der Berufung führen, was erhebliche Auswirkungen auf Ripple und das XRP-Token hätte. Das Gericht hat klargestellt, dass es keine Möglichkeit gibt, die Frist zu verlängern.
Die SEC hat nun 75 Tage Zeit, um ihre Argumente für die Berufung gegen die früheren Urteile von Richterin Torres vorzulegen. Dabei geht es insbesondere um das Urteil vom Juli 2023, in dem festgestellt wurde, dass der programmatische Verkauf von XRP durch Ripple an Krypto-Börsen sowie dessen Nutzung als Zahlungsmittel nicht unter das Wertpapierrecht fällt.
Darüber hinaus hat die SEC ihre früheren Vorwürfe der Beihilfe gegen Ripples CEO Chris Larsen und den Vorsitzenden Brad Garlinghouse wieder aufgegriffen. Diese Vorwürfe, die die Behörde im vergangenen Jahr fallen ließ, werden nun in der Präargumentationserklärung der SEC erneut behandelt.
Es gibt Gerüchte, dass die SEC ihren Fall gegen Ripple vor Ablauf der Frist zurückziehen könnte. Diese Vermutung basiert auf dem möglichen Rücktritt von Vorsitzendem Gary Gensler im Falle einer neuen Regierung. XRP-Befürworter hoffen, dass eine neue SEC-Führung unter einem pro-krypto Präsidenten den Rechtsstreit beenden wird.
Donald Trump hat beispielsweise mehrfach angedeutet, dass er Gensler entlassen möchte. Eine Regierung unter seiner Führung hätte nicht nur weitreichende Konsequenzen für den Kryptomarkt, einschließlich Bitcoin (BTC) und XRP, sondern könnte auch eine möglicherweise wohlwollendere Haltung gegenüber dem Sektor einnehmen.
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