Der Kryptomarkt steht unter Druck und Investoren machen sich Sorgen um das Schicksal von Bitcoin (BTC). Ökonom Peter Schiff warnt, dass die Währung auf 75.000 Dollar fallen könnte, ein Rückgang von über dreißig Prozent. Damit zeichnet er ein Szenario, in dem Bitcoin auf das niedrigste Niveau seit langem zurückfällt.
Schiff: Bitcoin könnte um 32% fallen
In einem Post auf X warnt Peter Schiff, dass der Kurs von Bitcoin am Vorabend einer ernsthaften Korrektur in Richtung 75.000 Dollar steht. Seine Warnung folgt kurz nachdem Bitcoin kurzzeitig unter 109.000 Dollar gefallen war. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt die Währung bereits etwas höher, um die 109.500 Dollar.
Schiff sieht jedoch wenig Grund für Optimismus. Dies steht im Kontrast zu vielen Investoren, die gerade Hoffnung aus den massiven Käufen großer Parteien wie Strategy schöpfen, das seinen beeindruckenden Bestand mittlerweile erweitert hat auf 632.457 BTC. Durch diese neuen Käufe besitzt das Unternehmen von Michael Saylor mittlerweile etwa 3 Prozent aller Bitcoin.
Dennoch weist Schiff vor allem auf Schwächezeichen hin. Laut dem Ökonomen würde ein Fall in Richtung 75.000 Dollar bedeuten, dass selbst dieses Krypto-Institut Verluste hinnehmen müsste, da der durchschnittliche Kaufpreis dann unter Druck gerät.
Der Analyst rät Investoren, ihre Positionen jetzt zu verkaufen und erst später, um den vermuteten Tiefpunkt herum, wieder einzusteigen. Sollte Schiffs Vorhersage eintreffen, würde das einen Rückgang von fast 32 Prozent im Vergleich zum aktuellen Niveau bedeuten.
Bitcoin-Kurs an kritischem Punkt
Ob Bitcoin tatsächlich in Richtung Tiefpunkte fallen wird, bleibt abzuwarten. Verschiedene Analysten betonen jedoch, dass BTC sich auf einem kritischen Kursniveau befindet. Der niederländische Analyst Ed spricht von einem „Moment der Wahrheit“. Laut ihm befindet sich der Kurs derzeit um den Preis der alten Allzeithochs, die Ende letzten Jahres erreicht wurden. In früheren Zyklen konnte BTC hier standhalten. Aber wenn der Kurs jetzt doch durch dieses Niveau bricht, könnte das laut ihm „gefährlich“ werden.
Auch Analyst Nebraskangooner warnt vor einer möglichen Korrektur. Laut ihm könnte ein Abwärtsausbruch zu einem Fall in das nächste wichtige Unterstützungsgebiet führen, zwischen 105.000 und 102.500 Dollar. Das liegt immer noch deutlich über dem Schreckensszenario von Peter Schiff. Ein Rückgang auf dieses Niveau würde einer Kursminderung von etwa 6,8 Prozent entsprechen.
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