In den letzten Wochen ist der Ölpreis deutlich gestiegen, was für Unruhe auf den Finanzmärkten sorgt. Höhere Energiepreise können die Inflation erneut anheizen, wodurch die Zentralbanken weniger schnell geneigt sind, die Zinsen zu senken. Das ist keine gute Nachricht für Bitcoin (BTC).

Steigende Inflation und Zinsen bleiben Risiko für Bitcoin

Für Krypto-Investoren häufen sich die Rückschläge. Zunächst stiegen Gold und Silber auf Rekordhöhen. Nun steigt auch der Ölpreis stark an, was erhebliche Auswirkungen auf die Inflation und die Zinsen haben könnte. Genau diese Faktoren sind für die Kursentwicklung von Bitcoin von Bedeutung.

Der Preis für West Texas Intermediate Crude, ein wichtiger Maßstab für Öl in den Vereinigten Staaten, stieg in diesem Monat um etwa 12 Prozent auf 64,30 Dollar pro Barrel. Das ist der höchste Stand seit September letzten Jahres. Auch Brent Crude, der internationale Öl-Benchmark, befindet sich im Aufwind und notiert mittlerweile über 68 Dollar.

Für Anleger, die auf sinkende Inflation und niedrigere Zinsen hofften, um den Bitcoin-Kurs wieder in Richtung alter Höchststände zu bewegen, ist das eine ungünstige Entwicklung. Anfang Oktober lag Bitcoin noch über 126.000 Dollar, fiel jedoch mittlerweile unter 88.000 Dollar.

Warum der Öl-Preis so wichtig für die Inflation ist

Öl spielt eine bedeutende Rolle in der Wirtschaft. Steigt der Ölpreis, wird Tanken teurer und auch die Transportkosten erhöhen sich. Diese höheren Kosten spiegeln sich letztendlich in fast allen Konsumgütern wider, von Lebensmitteln bis hin zu Alltagsprodukten.

Unternehmen versuchen, diese zusätzlichen Kosten an die Verbraucher weiterzugeben. Gleichzeitig fordern Arbeitnehmer höhere Löhne, um mit den steigenden Preisen Schritt zu halten. Dies kann einen Teufelskreis auslösen, in dem sich Preise und Löhne gegenseitig hochschaukeln. Laut der Federal Reserve (Fed) wirken sich höhere Energiepreise nicht nur direkt auf die Inflation aus, sondern beeinflussen auch die Erwartungen zukünftiger Preissteigerungen.

Steigt die Inflation zu stark an, greifen Zentralbanken üblicherweise ein, indem sie die Zinsen erhöhen. Das geschah auch 2022, als die Fed die Zinsen schnell anhob. Im selben Jahr verlor Bitcoin etwa 64 Prozent seines Wertes, bedingt durch die straffere Geldpolitik.

Fed hat es nicht eilig

Die Federal Reserve, die US-Zentralbank, ließ gestern die Zinsen unverändert auf einem Niveau zwischen 3,5 und 3,75 Prozent. Vorsitzender Jerome Powell betonte, dass die Inflation noch immer über dem gewünschten Niveau liegt. Ein wichtiger Grund sind die von Präsident Trump eingeführten Importzölle.

Damit macht die Fed klar, dass Zinssenkungen nicht selbstverständlich sind. Der steigende Ölpreis könnte diese Haltung weiter untermauern und die Aussicht auf eine schnelle Lockerung der Geldpolitik verringern.

Neben wirtschaftlichen Faktoren spielen auch geopolitische Spannungen eine Rolle beim Anstieg des Ölpreises. Präsident Trump drohte diese Woche mit militärischem Eingreifen gegen den Iran, falls es keine Einigung über das Nuklearprogramm gibt. Der Iran reagierte scharf und warnte vor schweren Konsequenzen im Falle eines Konflikts.

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