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Bitcoin ist das am besten performende Asset in Bezug auf Renditen, trotz seiner Volatilität, wie die New York Digital Investment Group (NYDIG) feststellt. In einer Analyse vom 11. Oktober sagte Greg Cipolaro, der Global Head of Research bei NYDIG, dass Bitcoin „sich von der Masse abheben kann“, nicht nur aufgrund seiner Renditen, sondern auch durch sein Sharpe-Ratio.
Das Sharpe-Ratio wird in der Finanzwelt genutzt, um die Performance eines Vermögenswerts im Vergleich zum Risiko zu bewerten. Auf der linken Seite der Gleichung stehen die Renditen, während die rechte Seite die Volatilität darstellt. Das Ergebnis dieser Berechnung gibt ein Maß für die risikoadjustierte Performance eines Assets.
Je höher dieses Ergebnis, desto besser sind die risikoadjustierten Renditen eines Vermögenswertes. Cipolaro untersuchte im Auftrag von NYDIG die Sharpe-Ratios verschiedener Anlageklassen, darunter Aktien und Anleihen.

„Bitcoin schneidet in fast jeder Anlageklasse und jedem Zeitrahmen besser ab“, so Cipolaro auf Grundlage der Daten. Nur Gold habe in den letzten 12 Monaten eine leicht bessere Sharpe-Ratio erzielt, fĂĽgte er hinzu.
Cipolaro stellte sich außerdem gegen eine Notiz von Goldman Sachs vom 7. Oktober. In diesem Bericht behauptete die Investmentbank, dass Bitcoin trotz eines 40%igen Anstiegs im Jahr 2024 immer noch nicht das Volatilitätsrisiko ausgleiche.
„Diese Analyse zeigt das Gegenteil. Die Risiken (Volatilität), denen sich Bitcoin-Investoren aussetzen, werden durch die Renditen mehr als wettgemacht“, erklärte Cipolaro.
Er betonte auĂźerdem, dass Sharpe-Ratios zwar nĂĽtzlich seien, um risikoadjustierte Renditen zu messen, aber dass letztlich absolute Renditen notwendig sind, um finanzielle Verpflichtungen zu erfĂĽllen.
Zusätzlich betonte er, dass dieser Indikator nicht alle möglichen Risiken abdeckt, wie etwa Zensur oder die Beschlagnahme von Vermögenswerten. Bei NYDIG bleibt man jedoch optimistisch in Bezug auf die Zukunft von Bitcoin.
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