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Während Bitcoin (BTC) sich der psychologischen Grenze von 100.000 $ nähert, erreicht die Menge an BTC, die auf Börsen gehalten wird, ein historisches Tief. Aktuelle Daten der Blockchain-Analyseplattform CryptoQuant zeigen, dass nur 0,13 % des gesamten Bitcoin-Angebots auf Handelsplattformen verfügbar sind. Dies ist der niedrigste Stand seit Februar 2018. Zum Vergleich: Anfang 2022 lag dieser Wert noch bei 0,18 % und zu Beginn des Jahres 2024 bei 0,158 %.
Ein Verhältnis von 0,13 % bedeutet, dass nur 13 % aller im Umlauf befindlichen Bitcoins auf Börsen gehalten werden. Die verbleibenden 87 % befinden sich in privaten Wallets, Cold Storage oder anderen Speicherformen außerhalb von Börsen. Dieser Trend zeigt, dass Investoren zunehmend auf langfristige Lagerung setzen und weniger geneigt sind, ihre Bitcoin für Handel oder Verkauf liquide zu halten.
Die abnehmende Menge an Bitcoin auf Handelsplattformen könnte erhebliche Auswirkungen auf die Preisentwicklung haben. Mit weniger Bitcoin, die auf Börsen verfügbar sind, sinkt der Verkaufsdruck und es könnte ein Angebotsengpass entstehen. Wenn die Nachfrage nach Bitcoin weiterhin steigt, könnte dies den Wert positiv beeinflussen. Eine geringere liquide Menge kann auch Preisschwankungen verstärken, insbesondere in einem Marktumfeld, in dem die Nachfrage das verfügbare Angebot übersteigt.
Die Abkehr von Börsen kann teilweise auf ein sinkendes Vertrauen in zentrale Handelsplattformen zurückgeführt werden. Dies ist unter anderem auf Vorfälle wie die Insolvenz von FTX im Jahr 2022 zurückzuführen, bei der Milliarden von Kundengeldern verloren gingen. Solche Ereignisse haben Anleger dazu veranlasst, mehr Kontrolle über ihre Vermögenswerte zu übernehmen, was das bekannte Motto „Not your keys, not your coins“ weiter gestärkt hat.
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