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Bitcoin (BTC) zeigte am vergangenen Wochenende erneut Stärke und kletterte wieder über die Marke von 80.000 Dollar. Der Kurs erreichte sogar kurzzeitig über 82.000 Dollar. Newsbit-Analyst Erik Juffermans untersucht, ob dieser Anstieg für weitere Kursanstiege spricht oder ob Anleger eine Korrektur einplanen sollten.
In seiner vorherigen Bitcoin-Analyse wies Juffermans bereits auf ein mögliches bärisches Szenario hin, das einen Kursrückgang andeutet. Dies würde eine Rückkehr zur Unterstützungslinie am unteren Ende des aktuellen Kursmusters bedeuten. Dieses Szenario bleibt vorerst prägend. Nur ein starker Ausbruch aus dem Muster könnte dieses Bild ungültig machen, wofür jedoch ein unerwarteter externer Impuls erforderlich scheint.

Auf dem Vier-Stunden-Chart, der jede Kurskerze für vier Stunden Handel darstellt, wird die aktuelle Situation laut Juffermans deutlicher. Der Anstieg am Sonntag bildete das erste klare „lower high“. Der Kurs erreichte nicht die Spitze vom vergangenen Mittwoch. Ein „lower high“ ist ein niedrigeres Hoch als der vorherige Gipfel und deutet darauf hin, dass die Kraft der Käufer, also der Bullen, nachlässt.

Zudem blieb das Handelsvolumen an diesem Wochenende sehr niedrig. Der Anstieg hatte daher wenig Fundament. Beide Signale gelten laut Juffermans als Warnhinweise.
Seit Ende April weist Juffermans darauf hin, dass der Kurs möglicherweise zurückgehen könnte. Der Anstieg über die 80.000-Dollar-Marke zeigt zwar Stärke, ändert jedoch vorerst nichts am Szenario einer Korrektur. Bitcoin bleibt weiterhin innerhalb des Musters und die beiden Warnsignale erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Rückgangs.
Die Marke von 79.500 Dollar ist laut dem Analysten jetzt entscheidend für die Bullen. Ein Fall darunter würde nach der Bildung eines „lower high“ auch ein „lower low“ bedeuten. Ein „lower low“ ist ein tieferes Tief als das vorherige und bestätigt, dass ein Abwärtstrend eingeleitet wurde. In diesem Fall entsteht ein klarer Strukturbruch, woraufhin 75.000 Dollar als erstes Kursziel in Betracht kommt.
In einem stark bärischen Szenario könnte es dabei nicht bleiben. Dennoch betrachtet Juffermans die Entwicklungen schrittweise, ohne den Tatsachen vorzugreifen. Für den Moment bleibt die Marke von 79.500 Dollar laut ihm der wichtigste Punkt, den es zu beobachten gilt.
Auf dem Wochenchart stößt der Kurs derzeit auf starken Widerstand in der Zone über 80.000 Dollar. Sowohl im März und April des letzten Jahres als auch Ende des letzten Jahres fungierte diese Zone als bedeutende Unterstützung.

Laut Juffermans wird sich diese Zone wahrscheinlich nicht so leicht geschlagen geben. Eine Zurückweisung scheint daher am wahrscheinlichsten. Gleichzeitig handelt es sich um eine breite Widerstandszone, was Vorhersagen, wo der Kurs exakt gipfeln wird, erschwert.
Ein Anstieg in Richtung 90.000 Dollar in den kommenden Wochen bleibt laut dem Analysten somit auch ein realistisches Szenario. Zunächst liegt der Fokus auf den kurzfristigen Niveaus, wobei 79.500 Dollar das wichtigste Niveau für die Bullen bleibt.
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