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Die weltweiten Aktienmärkte erholen sich und auch die starke Erholung von Gold und Silber brachte Ruhe auf die Finanzmärkte zurück, nachdem zu Beginn der Woche Unruhe herrschte. Besonders Technologiewerte zogen die Anleger wieder an, wobei kräftige Gewinne in Südkorea ein deutliches Signal setzten.
Der MSCI Asia Pacific Index stieg um fast drei Prozent. Damit erlebte der Index seinen stärksten Handelstag seit April, als sich die Märkte nach der Ankündigung extrem hoher US-Importzölle durch Donald Trump erholten. Die Erholung in Asien gibt den Ton für Europa und die Vereinigten Staaten an, wo die Futures ebenfalls im Plus liegen.
Südkorea stach mit einem Kursanstieg von mehr als sechs Prozent hervor. Das Land gilt als wichtiger Indikator für den globalen KI-Sektor. Samsung Electronics stieg um zehn Prozent, während der Speicherchip-Hersteller SK Hynix um mehr als sieben Prozent zulegte.
Anleger scheinen wieder Vertrauen in Unternehmen zu gewinnen, die von der anhaltenden Investitionswelle in Künstliche Intelligenz profitieren.
Auch in den Vereinigten Staaten erhielt der Technologiesektor Unterstützung. Die Nasdaq-100-Futures verzeichneten einen Anstieg, nachdem Palantir mit einer stärkeren Umsatzprognose aufwartete. Zusätzlich sorgte Elon Musk erneut für Aufmerksamkeit. Er fusioniert SpaceX und xAI in einem Megadeal, der das neue Unternehmen auf etwa 1,25 Billionen Dollar bewertet.
Die Ruhe auf den Aktienmärkten folgte auf eine deutliche Wende bei den Edelmetallen. Gold stieg um mehr als vier Prozent, während Silber sogar über acht Prozent zulegte. Damit wurden einige der Verluste der vergangenen Tage ausgeglichen, nachdem eine Rekordrally abrupt umgekehrt war.
Der vorherige Rückgang bei Gold und Silber hatte sich schnell auf andere risikoreiche Anlagen ausgeweitet und für breiten Verkaufsdruck gesorgt. Seit der Nominierung von Kevin Warsh als neuen Vorsitzenden der US-Notenbank bleibt die Stimmung anfällig. Warsh ist bekannt dafür, den Fokus auf die Inflationsbekämpfung zu legen, was die Hoffnung auf schnelle Zinssenkungen dämpft.
Laut Marktanalysten ist die Erholung daher fragil. Die Aufmerksamkeit verschiebt sich bereits auf den nächsten möglichen Wendepunkt. Der US-Arbeitsmarktbericht könnte die Unsicherheit über die Zinspolitik erneut anfachen und die Volatilität zurückbringen.
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