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Innerhalb nur einer Woche hat ein mysteriöser Wal Ethereum (ETH) im Wert von fast 1 Milliarde Dollar gekauft. Die Megadeals treiben den Kurs kräftig nach oben und werfen Fragen auf: Wer steckt dahinter, und kündigt dies eine historische Preisrallye an?
Blockchain-Daten von Lookonchain enthüllen, dass der mysteriöse Käufer insgesamt 221.166 Ethereum (ETH) eingesammelt hat, verteilt auf sechs Wallets. Allein in den vergangenen 24 Stunden ging es um Käufe im Wert von 212 Millionen Dollar. Jede Wallet enthält zwischen 128 und 181 Millionen Dollar an Ether. Die Transaktionen liefen über große Namen wie Galaxy Digital, FalconX und BitGo.
Auffällig ist, dass diese Megadeals mit einem breiteren Trend zusammenfallen: Die Anzahl der Ethereum-Adressen mit mehr als 10.000 ETH ist auf 868.886 gestiegen, den höchsten Stand seit einem Jahr. Diese Gruppe von ‘Walen’ bekommt damit zunehmend Einfluss auf den Markt.
Auch die Spot-Ethereum-ETFs brechen Rekorde. Laut Farside flossen in nur zwei Tagen 683,3 Millionen Dollar, mehr als bei den Bitcoin-Fonds im selben Zeitraum. Besonders BlackRocks Ethereum-ETF war beliebt, mit Zuflüssen von 103,5 Millionen Dollar am Donnerstag und ganzen 254,7 Millionen Dollar am Freitag.
Durch die anhaltende Kaufwelle stieg die Marktkapitalisierung von Ethereum heute Morgen auf 523 Milliarden Dollar. Damit war ETH kurzfristig mehr wert als der Zahlungsriese Mastercard, der bei 519 Milliarden Dollar liegt. Inzwischen ist der Wert etwas gesunken und beide liegen wieder nahezu gleichauf.
Börsennotierte Unternehmen haben binnen einer Woche über 304.000 Ethereum (ETH) zu ihren Reserven hinzugefügt, was mehr als 1,3 Milliarden Dollar entspricht, meldet CoinGecko. BitMine Immersion Technologies übernahm den Löwenanteil mit einem Kauf von über 208.000 ETH. Auch SharpLink Gaming stieg kräftig ein, mit einer Investition von 303 Millionen Dollar.
Technische Analysten sehen darin den Startschuss für eine größere Rallye. Nilesh Verma prognostiziert sogar, dass der Ethereum-Kurs innerhalb von sechs bis acht Monaten auf 20.000 Dollar vorstoßen könnte, basierend auf historischen Kursmustern.
Dennoch warnt Mitgründer Vitalik Buterin. Er begrüßt die wachsende Adoption durch Unternehmen, betont jedoch, dass es kein “overleveraged game” werden dürfe. Zu viel Fremdfinanzierung könne der Währung seiner Ansicht nach auf Dauer schaden.
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