Der Kryptomarkt wirkt fragil. Es gelang Bitcoin (BTC) in dieser Woche nicht, über der wichtigen Marke von 70.000 Dollar zu bleiben, was auch Auswirkungen auf den Rest des Marktes hat. Obwohl Ethereum (ETH) weiterhin über der Marke von 2.000 Dollar handelt, könnte sich das laut dem technischen Analysten Erik Juffermans von Newsbit schnell ändern.
ETH-Kurs unter Druck
ETH stieg am vergangenen Montag deutlich über die 2.300-Dollar-Marke. Doch die Tagesgrafik unten zeigt, dass dies eine ‚Deviation‘ über die Widerstandslinie bei 2.150 Dollar war. Diese Widerstandslinie wurde nicht erfolgreich als Unterstützung getestet und der Ausbruch wurde nicht bestätigt.

Der Anstieg in dieser Woche zurück in die Zone von 2.150 Dollar scheint mittlerweile ein höheres Tief im Vergleich zum jüngsten Hoch von 2.300 Dollar zu sein, und nun wirkt der Kurs sehr schwach mit einem Rückgang innerhalb eines Tages von über 3 Prozent. Die aufsteigende Unterstützungslinie hielt in den vergangenen Monaten immer wieder stand. Doch dies ist das erste Mal, dass der Kurs diese Unterstützungslinie nach einem klaren tieferen Hoch testet.
Die kommenden Tage werden entscheidend. Der Kurs handelt knapp über 2.000 Dollar und flirtet deutlich mit dieser Unterstützungslinie. Fällt der Kurs unter diese Unterstützungslinie, müssen wir niedrigere Niveaus in Betracht ziehen. Eine Ungültigkeit dieses bearishen Szenarios wäre ein Anstieg über 2.150 Dollar.
Wie tief kann Ethereum fallen?
Im Falle eines stärkeren Rückgangs müssen wir auf die Wochengrafik schauen. Das Niveau von 1.550 Dollar bildet bei einer weiteren Abwärtsbewegung eine erste Haltestelle. Dies ist das Tief von fast genau vor einem Jahr. Käufer werden zweifellos Interesse haben, in dieser Zone einzusteigen.

Dies ist derzeit das bearishste Szenario, mit dem wir rechnen müssen. Doch es muss nicht unbedingt so weit kommen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Kurs länger in der aktuellen Range zwischen 1.800 und 2.200 Dollar pendelt.
Um es einfach zu halten, sollten Investoren auf die abwärtsgerichtete Trendlinie achten. Ein Durchbruch dieser Trendlinie wäre ein erstes Signal dafür, dass wir einen Boden erreicht haben.
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