Der beliebte YouTuber Jimmy Donaldson, besser bekannt als MrBeast, steht wegen Vorwürfen der Beteiligung an umstrittenen Kryptowährungsaktivitäten unter Beschuss. Laut Kritikern soll der YouTuber an sogenannten „Pump and Dump“-Praktiken mit kleinen Kryptowährungen teilgenommen haben.
Die On-Chain-Analyseplattform Lookonchain teilte auf ihrem offiziellen Social-Media-Konto mit, dass MrBeast möglicherweise bis zu 23 Millionen Dollar an Gewinnen aus diesen Aktivitäten erzielt hat.
Was ist ein Pump and Dump?
Ein Pump and Dump ist eine umstrittene Strategie, um auf dem Kryptomarkt Geld zu verdienen, oft zum Nachteil kleinerer Anleger. Einflussreiche Personen können eine „Pump“-Phase initiieren, indem sie ihre Anhänger dazu ermutigen, eine bestimmte, meist kleine Altcoin zu kaufen. Dies führt zu einem plötzlichen Preisanstieg.
Der Organisator hält oft bereits eine große Menge der betreffenden Kryptowährung und verkauft diese, sobald der Preis steigt, was erhebliche Gewinne zur Folge hat. Kleinere Anleger bleiben oft mit großen Verlusten zurück, da der Preis ebenso schnell wieder fallen kann, wie er gestiegen ist.
Bericht weist auf Beteiligung von MrBeast hin
Im Bericht von Lookonchain wird behauptet, dass MrBeast mehrere kleine Altcoins unter seinen Anhängern beworben und über mehr als 50 Wallets insgesamt 23 Millionen Dollar verdient habe. Zu den genannten Altcoins gehören SuperFarm Tokens (SUPER) und Ethernity Chain (ERN). Zudem wurde eine Transaktion von 13 Millionen Dollar an die Kryptowährungsbörse Binance gemeldet, vermutlich mit der Absicht, die Coins zu verkaufen und die Gewinne einzustreichen.
Hohe Gewinne mit Altcoins
Lookonchains Twitter-Beitrag erwähnt, dass MrBeast den größten Teil seines angeblichen Gewinns mit SUPER erzielt habe, nämlich rund 11,45 Millionen Dollar. Auch mit ERN und Polychain Monsters (PMON) soll er beträchtliche Beträge verdient haben, mit geschätzten Gewinnen von 4,65 Millionen Dollar beziehungsweise 1,72 Millionen Dollar. Bisher ist noch unklar, ob diese Anschuldigungen berechtigt sind, und eine offizielle Stellungnahme von Donaldson steht noch aus.
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