Bitcoin (BTC) nähert sich seinem Allzeithoch. Mit einem aktuellen Preis von rund 121.200 Dollar ist der Rekord von 123.091 Dollar vom 14. Juli in greifbarer Nähe. Laut Analysten könnte der Inflationsbericht aus den Vereinigten Staaten, der morgen veröffentlicht wird, entscheidend für die nächste große Kursbewegung sein.
Inflationsdaten könnten den nächsten Schritt des Bitcoin-Kurses bestimmen
Am Dienstag gibt das US Bureau of Labor Statistics den Verbraucherpreisindex (CPI) für Juli bekannt. Ökonomen erwarten, dass die jährliche Inflation leicht von 2,7 auf 2,8 Prozent ansteigt. Das Ergebnis könnte die zukünftige Zinspolitik der Federal Reserve beeinflussen.
Laut Marktdaten von Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit derzeit bei 40 Prozent, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr insgesamt um 50 Basispunkte senkt. Die Wahrscheinlichkeit für Senkungen um 75 Basispunkte ist innerhalb einer Woche von 8 auf 23 Prozent gestiegen.
Unterdessen beginnen die höheren Einfuhrzölle von Präsident Donald Trump, sich in den Preisen unter anderem für Möbel und Freizeitartikel niederzuschlagen. Das könnte die Inflation in den kommenden Monaten weiter anheizen.

Ein niedriger als erwartet ausfallender Inflationswert kann die Erwartungen an Zinssenkungen befeuern und damit dem Bitcoin-Kurs einen Impuls geben. Fällt die Inflation jedoch höher aus als prognostiziert, kann dies laut Analysten zu einem scharfen Rückgang führen.
Wenn die Inflation sinkt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Zentralbanken wie die Fed die Zinsen senken. Niedrigere Zinsen machen das Sparen weniger attraktiv und fördern Investitionen in risikoreichere Anlagen. Das kann die Nachfrage nach Bitcoin erhöhen und den Kurs stützen. Eine höhere Inflation hat in der Regel den gegenteiligen Effekt und kann das Interesse an BTC dämpfen.
Technische Signale sind positiv für BTC
Auch technische Signale sind für den Bitcoin-Kurs positiv: das „Golden Cross“, bei dem der 50-Tage-Durchschnitt über den 200-Tage-Durchschnitt steigt, ist erneut im Chart sichtbar.
Analyst Benjamin Cowen erinnert daran, dass Bitcoin in früheren Post-Halving-Jahren im Juli und August oft gut abschneidet, gefolgt von einem vorübergehenden Rückgang im September und neuen Höchstständen im vierten Quartal.
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