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Ein Rückblick auf 2025 zeigt eine bemerkenswerte Entwicklung: Nicht Bitcoin (BTC) selbst, sondern die Aktien von Miningunternehmen waren die wahren Gewinner. Warum konnten diese Aktien die BTC-Kursgewinne übertreffen und was bedeutet das für die Risiko-Rendite-Relation in der Kryptobranche?
Der Bitcoin-Kurs schloss das Jahr 2025 mit einem Verlust von fast fünf Prozent ab. Anfang Januar lag der BTC noch bei etwa 92.000 Dollar, am Jahresende waren es rund 87.500 Dollar.
Anleger, die in Aktien börsennotierter Miningunternehmen investierten, konnten dagegen erhebliche Gewinne verzeichnen. Im Durchschnitt stiegen diese Aktien um mehr als 150 Prozent.
Zu den herausragenden Gewinnern gehörte IREN. Anfang 2025 lag der Aktienkurs bei 9,50 Dollar. Kurz nach dem Bitcoin-Allzeithoch von über 126.000 Dollar erreichte IREN fast 77 Dollar, ein Anstieg von mehr als 711 Prozent.

Jahreschart IREN (Quelle: TradingView)
Inzwischen hat die Aktie jedoch einen Rückgang erlebt, im Einklang mit der Korrektur des BTC-Kurses. Derzeit wird IREN bei etwa 46 Dollar gehandelt.
Die umfassenderen Entwicklungen in der Branche können über den Bitcoin Mining Stock Composite Index verfolgt werden. Daraus geht hervor, dass neben IREN auch Applied Digital (APLD) und Cipher Mining (CIFR) 2025 zu dominanten Akteuren avancierten, während etablierte Firmen wie Marathon Digital (MARA) und Riot Platforms (RIOT) Marktanteile verloren.

Bitcoin Mining Stock Composite Index (Quelle: Bitcoinminingstock.io)
Ein wesentlicher Treiber der Kursanstiege ist der Vormarsch der Künstlichen Intelligenz (AI). Miningunternehmen wie IREN und Applied Digital verlagerten teilweise ihren Fokus auf AI-Infrastruktur und sogenannte High-Performance Computing (HPC).
So profitierten sie von der allgemeinen Tech-Rally. Der AI-Chiphersteller Nvidia erreichte 2025 beispielsweise eine Rekordbewertung von über 5,1 Billionen Dollar. Diese Begeisterung wirkte sich auch auf die Bewertungen der Unternehmen aus, die ihre Rechenzentren für AI-Dienste nutzen.
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