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Der US-Milliardär Mark Cuban hat den Großteil seiner Bitcoin (BTC) verkauft, nachdem es zu Spannungen rund um Iran und dem fallen des Dollars kam. Laut Cuban reagierte die größte Kryptowährung völlig anders, als er es jahrelang erwartet hatte.
Damit stellt Cuban offen ein bekanntes Argument für Bitcoin in Frage: dass es in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit als sicherer Hafen gilt.
Cuban machte seine Äußerungen im Podcast „Portfolio Players“ von Front Office Sports. Dort erzählte er offen, wie der Iran-Konflikt seine Sicht auf Bitcoin verändert habe. Während der Dollar schwächer wurde und die geopolitischen Spannungen zunahmen, stieg der Goldpreis stark an. Bitcoin verhielt sich genau umgekehrt.
„Jedes Mal, wenn der Dollar sank, hätte Bitcoin steigen müssen. Aber das passierte einfach nicht“, sagte Cuban im Podcast. Das war für ihn der Wendepunkt.
Jahrelang war Cuban einer der bekanntesten Befürworter von Bitcoin. 2021 sagte er, er habe noch nie Bitcoin verkauft und lobte die feste, begrenzte Menge als Grund, warum es ein besserer Wertspeicher sei als Gold. Sein Krypto-Portfolio bestand damals zu etwa 60 Prozent aus Bitcoin.
Diese Überzeugung ist nun weitgehend verschwunden. „Ich bin von Bitcoin enttäuscht“, so Cuban. Über Ethereum (ETH), die zweitgrößte Kryptowährung, äußert er sich weniger negativ. Diese Währung unterstützt Anwendungen wie dezentrale Finanzen (DeFi) und Smart Contracts. Laut Cuban bietet das mehr Wert als Bitcoin, das vor allem als Wertanlage angesehen wird.
Cubans Äußerungen berühren eine breitere Debatte in der Kryptoszene. Bitcoin-Befürworter beschreiben es seit Jahren als „digitales Gold“, als Schutz vor Inflation und geopolitischen Unruhen. In der Praxis verhält sich Bitcoin jedoch oft wie eine risikobehaftete Tech-Aktie, die mit der Stimmung an den Finanzmärkten schwankt.
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