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Im Februar dieses Jahres gab es viel Aufsehen um den argentinischen Präsidenten Javier Milei. So hatte er den LIBRA Token auf X beworben, was ihm teuer zu stehen kam. Der Token erwies sich als ‚Pump-and-Dump‘ und viele Anleger wurden geschädigt.
Das Image des Präsidenten? Das erlitt ebenfalls einen erheblichen Schaden. Anfangs wurde eine spezielle Untersuchungseinheit eingerichtet, um den Fall zu untersuchen. Doch zur Überraschung vieler entschied Milei, diese ‚Investigative Task Unit‘ am 19. Mai per Dekret aufzulösen.
Es begann alles am Valentinstag 2025, als Präsident Javier Milei begeistert eine Nachricht auf X über den neuen LIBRA Token postete. Der Kurs schnellte auf $4,55 hoch und das Projekt erreichte innerhalb einer Stunde einen Wert von sage und schreibe $4,5 Milliarden. Doch ebenso schnell brach der Preis vollständig ein. Während Insider Millionen Gewinne machten, blieben Tausende von Anlegern mit leeren Händen zurück.
Aus Daten der Analyseplattform Nansen geht hervor, dass über 15.000 Wallets bei LIBRA beteiligt waren, von denen 86% Verluste erlitten haben. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf beachtliche $251 Millionen.

Laut dem offiziellen Dokument findet die argentinische Regierung, dass die Untersuchungskommission ihre Arbeit abgeschlossen hat. Doch damit sind die Oppositionsparteien ganz und gar nicht einverstanden. Sie setzen alles daran, so schnell wie möglich eine neue Kommission einzurichten, in der Hoffnung, endlich Klarheit darüber zu bekommen, was wirklich passiert ist.
Präsident Milei bleibt unterdessen bei seiner Darstellung: er hätte LIBRA nicht beworben, sondern lediglich als eine interessante Initiative geteilt, die Unternehmern bei der Suche nach Finanzierung helfen könnte. „Ich handelte in gutem Glauben“, sagte er in einem Interview, und er bezeichnete die ganze Situation als „einen Klaps auf die Finger“, keine bewusste Täuschung. Auch spielte er den Schaden herunter, indem er behauptete, dass nur wenige Argentinier betroffen seien.
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