MicroStrategy hält an seiner Strategie fest, mehr Bitcoin (BTC) zu kaufen. Das Softwareunternehmen tut alles, um zusätzliche Mittel zu beschaffen, und hat auf seiner offiziellen Website erneut Pläne angekündigt, sein BTC-Portfolio weiter auszubauen. Diesmal geht es um 2 Milliarden Dollar, die durch die Ausgabe sogenannter „Vorzugsaktien“ aufgenommen werden können.
Teil des ehrgeizigen „21/21-Plans“
Die neue Initiative ist Teil des ehrgeizigen „21/21-Plans“, den MicroStrategy im Oktober 2024 ins Leben rief. Das Ziel ist es, innerhalb von drei Jahren 21 Milliarden Dollar durch Aktienverkäufe und 21 Milliarden Dollar durch Anleihen zu beschaffen. Bislang hat das Unternehmen bereits mehr als 7,5 Milliarden Dollar gesammelt. Mit der neuen Kapitalrunde möchte MicroStrategy einen Schritt näher an sein Ziel kommen.
Wenn es dem Unternehmen gelingt, 42 Milliarden Dollar in Bitcoin zu kaufen, würde dies etwa 1,2 % des gesamten zirkulierenden BTC-Angebots entsprechen, basierend auf der aktuellen Marktkapitalisierung.
Vorteile für Investoren
Die Vorzugsaktien, die MicroStrategy ausgeben möchte, haben Vorrang vor den gewöhnlichen Aktien des Unternehmens. Sie bieten mehrere Vorteile für Investoren, wie die Möglichkeit, sie in reguläre Aktien umzuwandeln, die Zahlung von Dividenden in bar und Optionen zum Rückkauf von Aktien. Der genaue Preis der Aktien wurde noch nicht bekannt gegeben. Die Ausgabe ist für das erste Quartal 2025 geplant, jedoch behält sich MicroStrategy das Recht vor, die Pläne jederzeit zu ändern oder zu stornieren.
Ein Meisterzug von MicroStrategy
Seit MicroStrategy 2020 beschlossen hat, BTC als primäres Reservevermögen zu verwenden, hat das Unternehmen beeindruckende Ergebnisse erzielt. Gründer Michael Saylor, der einst ein Kritiker von Bitcoin war, hat sich zu einem der größten BTC-Maximalisten der Welt entwickelt. Dank der aggressiven Einkaufsstrategie besitzt das Unternehmen derzeit 446.400 BTC, die einen geschätzten Wert von 43,81 Milliarden Dollar haben.
Die Strategie hat MicroStrategy auf dem Papier Milliarden an Gewinn eingebracht und wird allgemein als Erfolg angesehen. Nur BlackRock verwaltet mehr Bitcoin, jedoch im Auftrag von Kunden und nicht für eigenen Besitz.
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