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Microsoft unterzeichnet Vertrag für AI-Rechenleistung mit CoreWeave, unterstützt durch Nvidia

In der aktuellen Ära, in der die künstliche Intelligenz (AI) rasant an Beliebtheit gewinnt, positioniert sich Microsoft stark im Feld durch Investitionen in OpenAI und eine strategische Partnerschaft mit dem Cloud-Computing-Start-up, CoreWeave.

Dieser Schritt, der potenziell Milliarden von Dollar umfasst, unterstreicht Microsofts Bestreben, den wachsenden AI-Bedarf zu decken. Der Artikel hebt auch die wichtige Rolle von Nvidia hervor, dessen fortschrittliche GPUs für diesen schnell wachsenden Sektor von entscheidender Bedeutung sind.

Aufstieg der künstlichen Intelligenz

Microsofts massive Investition in OpenAI hat das Unternehmen ins Rampenlicht der AI-Hype gerückt. Aber dies ist nicht der einzige Ort, an dem der Softwaregigant Geld ausgibt, um den wachsenden Bedarf an AI-getriebenen Dienstleistungen zu decken.

Nach Angaben von Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, hat Microsoft einen mehrjährigen Vertrag mit dem Start-up CoreWeave abgeschlossen und investiert potenziell Milliarden von Dollar in die Cloud-Computing-Infrastruktur. Diese Nachricht kommt kurz nach der jüngsten Bekanntgabe, dass CoreWeave 200 Millionen Dollar gesammelt hat. Die Fundraising-Aktivität fand nur einen Monat statt, nachdem das Unternehmen einen Wert von 2 Milliarden Dollar erreicht hatte.

CoreWeave bietet einfachen Zugang zu Nvidias Grafikprozessoreinheiten (GPUs), die als die besten auf dem Markt für das Ausführen von AI-Modellen angesehen werden. Microsoft schloss zu Beginn dieses Jahres einen Vertrag mit CoreWeave, um sicherzustellen, dass OpenAI, der Verwalter des populären ChatGPT-Chatbots, in der Zukunft genügend Rechenleistung hat. OpenAI verlässt sich auf Microsofts Azure-Cloud-Infrastruktur für ihren Rechenbedarf, so eine anonyme Quelle.

Das Rennen um generative AI begann Ende letzten Jahres, als OpenAI ChatGPT der Öffentlichkeit vorstellte. Diese Technologie zeigte, dass AI in der Lage ist, menschliche Eingaben zu verarbeiten und fortgeschrittene Reaktionen zu erzeugen. Seitdem haben zahlreiche Unternehmen, darunter Google, generative AI in ihre Produkte integriert. Microsoft hat außerdem Chatbots in seine eigenen Dienste wie Bing und Windows eingeführt.

Angesichts der wachsenden Nachfrage nach seiner Infrastruktur benötigt Microsoft mehr Möglichkeiten, um Zugang zu Nvidias GPUs zu erhalten. Michael Intrator, CEO von CoreWeave, lehnte es letztes Monat ab, einen Kommentar zum Vertrag mit Microsoft abzugeben, gab jedoch bekannt, dass die Einnahmen von CoreWeave zwischen 2022 und 2023 erheblich gestiegen sind.

Nvidias Erfolg und die Rolle von Rechenzentren

In diesem Jahr hat Nvidia beeindruckendes Wachstum gezeigt, mit einem Anstieg des Aktienkurses um satte 170%. Kürzlich erreichte die Marktkapitalisierung des Unternehmens sogar kurzzeitig den Meilenstein von 1 Billion Dollar. Diese starke Leistung wurde durch Nvidias jüngste Quartalsprognose für Juli unterstrichen, die mehr als 50% höher ausfiel als die Schätzungen der Wall Street.

Laut Colette Kress, der CFO von Nvidia, wird das Wachstum des Chip-Herstellers in der Zukunft hauptsächlich von Rechenzentren angetrieben. Dies ist vor allem auf die steigende Nachfrage nach generativer KI und großen Sprachmodellen zurückzuführen. Ein Beispiel für ein solches großes Sprachmodell ist OpenAIs GPT-4, das mit Hilfe von Nvidias GPUs auf umfangreichen Online-Daten trainiert wurde. Dieses Modell bildet den Kern des beliebten ChatGPT-Chatbots.

Es ist auch erwähnenswert, dass sowohl Kress als auch Jensen Huang, der CEO von Nvidia, kürzlich CoreWeave namentlich erwähnt haben. Kress tat dies in einem jüngsten Gespräch, während Huang CoreWeave im März dieses Jahres in seiner Präsentation auf Nvidias GTC-Konferenz angesprochen hat.

Erschwingliche Rechenleistung

Laut der Webseite von CoreWeave kann das Unternehmen Rechenleistung zu Preisen anbieten, die bis zu 80% günstiger sind als traditionelle Cloud-Anbieter. Dies bedeutet, dass Entwickler Zugang zu Nvidias A100 GPUs haben, die normalerweise nur über die Clouds von Amazon, Google und Microsoft zu finden sind, jedoch zu einem viel niedrigeren Preis.

Neben den A100 GPUs hat CoreWeave auch die günstigeren Nvidia A40 GPUs zur Verfügung. Diese sind hauptsächlich für visuelles Computing vorgesehen, während die A100 sich auf KI, Datenanalyse und High-Performance-Computing konzentriert. Michael Intrator, der CEO von CoreWeave, sagte, dass einige Kunden Schwierigkeiten haben, genügend GPU-Kapazität bei größeren Cloud-Diensten zu bekommen.

Er betonte, dass CoreWeave diese leistungsstarken Dienste zu einem sehr kosteneffektiven Preis anbieten kann. In der Zwischenzeit ist Microsoft im Gespräch mit Oracle über eine mögliche Zusammenarbeit. Die Idee ist, dass die beiden Unternehmen Serverkapazität voneinander mieten können, wenn zusätzliche Kapazität benötigt wird.

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