Der amerikanische Bitcoin-Maximalist Michael Saylor äußerte sich am 6. Juni erneut in einem Interview mit CNBC. Laut dem Gründer des börsennotierten Unternehmens Strategy könnte der Bitcoin-Kurs innerhalb von zwanzig Jahren auf 13 Millionen Dollar pro Stück steigen.
Bitcoin-Kurs könnte laut Saylor um mehr als zwölftausend Prozent steigen
Saylor stützt seine gewagte Prognose auf einen durchschnittlichen jährlichen Wertzuwachs von dreißig Prozent. „Ich werde immer optimistischer,“ sagte er gegenüber CNBC. „Ein Wachstum von dreißig Prozent pro Jahr über die nächsten zwei Jahrzehnte? Das halte ich absolut für machbar.“
Sollte diese Prognose eintreffen, würde das einen Anstieg von fast 12.300 Prozent im Vergleich zum aktuellen Niveau bedeuten, wodurch der Kurs im Jahr 2045 bei 13 Millionen Dollar liegen würde.
Der Weg zu diesem astronomischen Kursziel wird laut Saylor nicht ohne Schwankungen sein. Seit der Gründung von Bitcoin (BTC) im Jahr 2009 hat die digitale Währung oft enorme Höhen und Tiefen erlebt. Ende 2022 fiel der BTC-Kurs beispielsweise um fast achtzig Prozent. Dennoch bleibt Saylor überzeugt: „Jeder Crash wurde von einem neuen, höheren Höhepunkt gefolgt. Dieses Muster wird sich meiner Meinung nach weiterhin wiederholen.“
Institutionen absorbieren alle neuen BTC
Saylor weist vor allem auf das schnell wachsende institutionelle Interesse an Bitcoin hin. Immer mehr große Unternehmen integrieren BTC in ihre Portfolios, auch dank günstigerer Regulierungen und dem Aufkommen von Spot Exchange-Traded Funds (ETFs). Laut ihm haben mittlerweile mehr als hundert börsennotierte Unternehmen Bitcoin in ihrer Bilanz, und diese Zahl wächst wöchentlich.
Gleichzeitig bleibt das tägliche Angebot begrenzt: Es kommen durchschnittlich nur 450 neue Bitcoins pro Tag hinzu, mit einem geschätzten Marktwert von etwa 50 Millionen Dollar. „Diese werden vollständig von institutionellen Käufern absorbiert,“ so Saylor. Denken Sie dabei an Vermögensverwalter, Unternehmen und große ETF-Investoren. Diese Kombination aus steigender Nachfrage und knappem Angebot schafft laut ihm den perfekten Nährboden für einen exponentiellen Preisanstieg.
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