Michael Saylor setzt weiterhin auf Bitcoin (BTC). Sein Unternehmen Strategy hat erneut für Hunderte Millionen Dollar BTC gekauft, finanziert durch den Verkauf von Aktien. Damit wächst der gesamte Bitcoin-Bestand des Unternehmens weiter, während der Markt Schwächezeichen zeigt.
Strategy stockt Bitcoin-Bestand erneut auf
Strategy erwarb in der vergangenen Woche 13.927 Bitcoin zu einem durchschnittlichen Preis von etwa 71.900 Dollar pro Coin. Insgesamt bezahlte das Unternehmen rund 1 Milliarde Dollar für die Transaktion, wie aus einer offiziellen Mitteilung hervorgeht.

Damit beläuft sich der gesamte Bestand auf 780.897 BTC. Für diese enorme Position zahlte das Unternehmen insgesamt mehr als 59 Milliarden Dollar, mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von etwa 75.500 Dollar pro Bitcoin.
Bemerkenswert ist, dass der jüngste Kauf vollständig durch den Verkauf von Vorzugsaktien unter dem Namen Stretch finanziert wurde. Strategy sammelte auf diese Weise etwa 1 Milliarde Dollar von Investoren ein, um erneut Bitcoin zu erwerben.
Bitcoin-Kurs unter Druck trotz Milliardenkauf
Der Zeitpunkt des Kaufs ist auffällig. Der Bitcoin-Kurs pendelt aktuell um die 71.000 Dollar und liegt damit unter dem durchschnittlichen Kaufpreis von Strategy.
Auch die Aktie des Unternehmens, MSTR, reagiert negativ. Im vorbörslichen Handel fiel die Aktie um mehr als zwei Prozent. Das deutet darauf hin, dass die Anleger trotz Saylors aggressiver Kaufstrategie vorsichtig bleiben.
Trotzdem hält Strategy an seiner Vorgehensweise fest. Das Unternehmen nutzt die Kapitalmärkte, um seine Bitcoin-Position weiter auszubauen, unabhängig von kurzfristigen Kursschwankungen.
Für Saylor bleibt Bitcoin die zentrale Strategie, selbst wenn sich der Markt weniger überzeugend entwickelt.
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