Obwohl die Bitcoin-Bullrun laut den meisten Menschen gerade erst begonnen ist, warnt Mark Yusko, CEO von Morgan Creek Capital, vor einer düsteren Prognose. Er sagt voraus, dass wir im Sommer 2025 erneut in einen Bärenmarkt für Bitcoin eintreten werden.
Keine extremen Kursanstiege bei Bitcoin
Mit dem Erreichen der 100.000-Dollar-Marke sieht Yusko Bitcoin in der Nähe seines „fairen“ Wertes. Er prognostiziert, dass Bitcoin noch einen parabolischen Anstieg auf 120.000 bis 150.000 Dollar erleben könnte, aber danach sei die Party weitgehend vorbei.
Mitte 2025 rechnet Yusko mit dem Beginn eines neuen Bärenmarktes für Bitcoin.
Noch negativer ist er in Bezug auf Ethereum. Yusko glaubt nicht, dass Ethereum langfristig seine Dominanz im Bereich der Smart Contracts aufrechterhalten kann, und stellt die Vorteile von Ethereum im Vergleich zu Alternativen wie Solana infrage.
Was wäre, wenn Ethereum heute erfunden würde?
„Wenn es Ethereum nicht gäbe und es heute erfunden würde, würde es jemand nutzen? Mit schnelleren und günstigeren Alternativen wie Solana und Avalanche, die an Zugkraft gewinnen, ist die derzeitige Dominanz von Ethereum wahrscheinlich nicht nachhaltig“, so der kritische Mark Yusko.
Yusko erwartet daher, dass andere Smart-Contract-Plattformen das Projekt von Vitalik Buterin überholen könnten.
Das mag stimmen, aber Yusko vergisst dabei zu erwähnen, dass Ethereum durchaus schneller werden könnte. Ethereum könnte beispielsweise die Blockgröße unbegrenzt erhöhen – etwas, das theoretisch auch bei Bitcoin möglich ist.
Der Nachteil einer solchen Maßnahme wäre jedoch, dass es für den durchschnittlichen Nutzer schwieriger wird, eine Node im Netzwerk zu betreiben. Mit einem durchschnittlichen Computer wäre eine Teilnahme nicht mehr möglich, was dazu führen würde, dass das Netzwerk der Nodes immer kleiner wird und somit keine Dezentralisierung mehr gegeben wäre.
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