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Der Bitcoin-Miner MARA Holdings Inc (MARA) plant, Aktien im Wert von 2 Milliarden US-Dollar zu verkaufen, um mit diesem Kapital weitere Bitcoin zu erwerben. Damit folgt MARA dem Beispiel von Michael Saylors Unternehmen Strategy, das seit August 2020 über 500.000 Bitcoin angesammelt hat.
Das Besondere an diesem Vorhaben ist, dass MARA die Bitcoin durch den Verkauf eigener Aktien finanzieren will. Das ist grundsätzlich ein ziemlich riskantes Unterfangen, da viele Aktionäre zunächst wenig begeistert darauf reagieren dürften.
Denn es entsteht eine ungewöhnliche Situation: Das Unternehmen gibt neue Aktien aus und wirft sie auf den Markt, nur um im Gegenzug eine andere Anlageklasse zurückzukaufen.
Die Hoffnung ist natürlich, dass der Bitcoin-Kurs steigt und die Aktionäre auf diese Weise profitieren. Doch das Ganze bleibt eine spekulative Strategie.
Für Strategy, das mittlerweile 506.137 BTC hält, hat sich dieser Ansatz bisher ausgezahlt. Das Unternehmen verkaufte nicht nur Aktien, sondern auch Unternehmensanleihen (also Schulden), um noch mehr Bitcoin zu kaufen.
MARA, ursprünglich ein reines Bitcoin-Mining-Unternehmen, ist aktuell der zweitgrößte börsennotierte Bitcoin-Halter nach Strategy. Das Unternehmen besitzt 46.374 BTC im Wert von rund 3,9 Milliarden US-Dollar. Damit liegt es noch vor Tesla und Block, die jeweils 11.509 bzw. 8.211 Bitcoin halten.
Im Juli kündigte MARA-CEO Fred Thiel an, dass sein Unternehmen künftig keine Bitcoin mehr verkaufen wolle. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Schließlich ist MARA ein Mining-Unternehmen, das laufende Kosten decken muss.
Sollten diese Kosten über längere Zeit die Einnahmen übersteigen, könnte MARA gezwungen sein, doch wieder Bitcoin zu veräußern.

Die Aktie von MARA zeigt derzeit keine überragende Performance. Auch wenn über die letzten fünf Jahre ein Kursplus von 2.610 Prozent verzeichnet wurde, liegt das Unternehmen noch deutlich unter dem Allzeithoch von 2021.
Die Bullenmarkt-Rally von 2021 war ein Fest für Anleger in Mining-Aktien. In diesem Zyklus sieht das Bild jedoch anders aus. Vor allem Strategy zieht derzeit an der Börse alle Aufmerksamkeit auf sich.
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