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Der US-Investor und Autor Robert Kiyosaki steht in der Kritik wegen widersprüchlicher Aussagen zu Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH). In sozialen Medien äußern Kritiker ihren Unmut. Kiyosaki, der sich oft als Bitcoin-Unterstützer präsentiert, wird der Widersprüchlichkeit und sogar der Lüge bezichtigt.
In seiner jüngsten Nachricht auf X nennt Robert Kiyosaki vier Investitionen, an die er glaubt: Gold, Silber, Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH). Dennoch plane er momentan keinen Zukauf dieser Assets. Sein letzter BTC-Kauf soll stattgefunden haben, als der Preis bei rund 6.000 Dollar lag. Seitdem warte er nach eigenen Angaben auf eine deutliche Korrektur.
Kiyosaki gab bekannt, dass er kürzlich einen Teil seiner Bitcoin und Gold verkauft hat, teilweise um eine Immobilie zu finanzieren. „Ich hasse es, Kapitalertragssteuern zu zahlen“, erklärte er. Sobald die Preise für Gold und Bitcoin fallen, möchte er wieder einsteigen. Seine Follower will er darüber informieren.
Für Ethereum verfolgt er eine andere Strategie: Er besitzt derzeit genug, schließt aber nicht aus, seine Position später auszubauen.
Seine Äußerungen stießen vielen Followern sauer auf. In einer früheren Nachricht vom 23. Januar erklärte Kiyosaki nämlich das Gegenteil: „Ich kaufe weiterhin mehr Gold, Silber, Bitcoin und Ethereum und werde reicher.“
Diese Aussage fiel in eine Zeit, als der Bitcoin-Kurs bei etwa 90.000 Dollar lag. Nun behauptet er, seit dem Preis von 6.000 Dollar keinen BTC mehr gekauft zu haben, was Kritiker als unvereinbar mit seinen früheren Aussagen ansehen.
Ein Nutzer reagierte scharf: „Du lügst einfach.“ Auch wird bezweifelt, ob Kiyosaki jemals Bitcoin oder Edelmetalle zu solch niedrigen Preisen erstanden hat. Da es keine Beweise für seine Käufe gibt, bleiben die Behauptungen schwer überprüfbar.
Kiyosaki gerät öfter in die Kritik wegen seiner Untergangsszenarien über die Wirtschaft. Er warnt seit Jahren vor einem „gigantischen Crash“ und fordert seine Follower auf, in Bitcoin (BTC), Silber und Gold zu investieren, um sich vor Inflation und Rezession zu schützen.
Aber diese jüngste Widersprüchlichkeit ist selbst für seine Verhältnisse bemerkenswert. Indem er in kurzer Zeit solche gegensätzlichen Botschaften verbreitet, verliert Kiyosaki an Glaubwürdigkeit. Besonders in der Kryptoszene, wo Transparenz und Vertrauen entscheidend sind.
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