Bitcoin (BTC) und die meisten anderen Kryptowährungen notieren heute im Minus, doch bei Litecoin (LTC) und Hedera (HBAR) sehen wir massive Gewinne. Grund ist die große Nachricht, dass die Coins ihr Debüt an der Wall Street feiern. Auch Solana bekommt einen eigenen ETF, profitiert vom Newsflow jedoch etwas weniger.
HBAR steigt um über 15 %
Heute Morgen war bereits in den Krypto-News zu lesen, dass vier neue Krypto-ETFs aufgelegt werden. Heute bringt Canary Capital seinen Canary Litecoin ETF (LTCC) und den Canary HBAR ETF (HBR) auf den Markt, und morgen lancieren sowohl Bitwise als auch Grayscale einen Solana-ETF. Die Nachricht wurde gestern Abend bekanntgegeben.
HBAR profitiert am stärksten von den Neuigkeiten und notiert 15,9 Prozent höher als vor 24 Stunden. Gestern gegen Mitternacht startete der Kurs seine steile Aufwärtsbewegung. HBAR gehört damit zu den ersten Coins, die sich vollständig vom historischen Crash am Freitag, dem 10. Oktober, erholt haben. Jetzt scheint der Kurs auf die große (weiße) Widerstandszone zwischen rund 0,24 und 0,31 Dollar zuzusteuern.
HBAR ist heute der stärkste Coin in der gesamten Top 100. TRUMP, die Memecoin des US-Präsidenten, liegt mit einem Plus von 8,46 Prozent auf Platz zwei.
Litecoin legte erst am Morgen richtig los, hat in der letzten Stunde jedoch wieder viel Terrain abgegeben. Der Coin liegt zwar 2,39 Prozent im Plus, ist in den vergangenen anderthalb Stunden aber um über 4 Prozent abgesackt.
Allzu überraschend ist das nicht, denn der Kurs ist an ein starkes Widerstandsniveau herangelaufen. Gelingt der Ausbruch über 110 Dollar, könnten wir einen weiteren Anstieg in Richtung 130 Dollar sehen.
Auch bei Solana sehen wir eine deutliche Reaktion, die populäre Altcoin weist jedoch nur ein bescheidenes Plus von 0,21 Prozent auf. Für den Coin ist die Lancierung ohnehin etwas weniger außergewöhnlich, da der erste ETF bereits Anfang Juli aufgelegt wurde (von den Vermögensverwaltern REX Shares und Osprey Funds).
Wohin steuert der Kryptomarkt jetzt?
Wie es mit den Kursen weitergeht, scheint vor allem von der Lage bei Bitcoin abzuhängen. Der niederländische Analyst Michaël van de Poppe erwartet, dass der Kurs heute noch einen Boden zwischen 113.000 und 111.000 Dollar findet.
Passiert das, rückt anschließend der Bereich um 120.000 Dollar in den Fokus. Das würde folglich auch dem Rest des Marktes einen Schub geben.
Zudem stehen in dieser Woche weitere Katalysatoren an, die dem Markt Rückenwind geben könnten. Morgen senkt die US-Notenbank aller Wahrscheinlichkeit nach die Zinsen, und am Donnerstag besteht eine große Chance, dass der US-Präsident Donald Trump ein Handelsabkommen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping erzielt.
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