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Der börsennotierte Miner Riot Platforms plant, 500 Millionen Dollar zu leihen, um mehr Bitcoin zu kaufen. Der Plan besteht darin, dieses Geld durch den Verkauf von wandelbaren Anleihen aufzubringen. Diese Summe von 500 Millionen Dollar kann um weitere 75 Millionen Dollar steigen, falls großes Interesse an den Anleihen besteht.
Mit dem Geld will Riot Platforms natürlich in die Fußstapfen des großen MicroStrategy treten.
Das Ziel von Riot Platforms ist klar: So viel Bitcoin wie möglich zu sammeln und gleichzeitig Schulden in US-Dollar aufzubauen. Damit setzt das Unternehmen praktisch auf den Zusammenbruch des Dollars im Vergleich zu Bitcoin.
Bisher war das eine gute Wette, aber die Zukunft bleibt natürlich immer ungewiss. Der Bitcoin-Kurs basiert auf Vertrauen und dem kollektiven Glauben an eine Zukunft, in der die digitale Währung eine wichtige Rolle im Finanzsystem spielt.
Verliert dieser Glaube an Bitcoin? Dann könnte die Party schnell vorbei sein. Bislang gibt es jedoch keine klaren Anzeichen für einen solchen Verlust des Vertrauens in Bitcoin.
Am Ende des dritten Quartals hatte Riot Platforms 10.427 Bitcoin in seiner Bilanz. Im selben Quartal produzierte der Bitcoin-Miner 1.104 Bitcoin und verkaufte nichts.
Im Quartal davor produzierte Riot Platforms 844 Bitcoin. Somit steigt der Bestand von Riot Platforms ziemlich schnell an, obwohl er natürlich nie in die Nähe der mehr als 400.000 Bitcoin kommt, die MicroStrategy derzeit besitzt.
Damit hält das Unternehmen von Michael Saylor inzwischen fast 2 % der insgesamt 21 Millionen Bitcoin.

Michael Saylor hielt es gestern für notwendig, Riot Platforms zu erwähnen. „RIOT ist ein Unternehmen auf dem Bitcoin-Standard“, so Saylor. Solche Aussagen sind natürlich auch ein bisschen Werbung für sein MicroStrategy.
Trotz der schrecklichen Ereignisse im Nahen Osten an diesem Wochenende blieb der Bitcoin-Kurs nahezu unverändert.
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